Dollar zieht an
Asiatischen Aktienmärkten fehlen Anschlusskäufe

Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Mittwoch von den positiven Vorgaben der Wall Street abgekoppelt und bei impulslosem Handel schwächer tendiert.

HB SINGAPUR. Im frühen Handel hatte der sinkende Ölpreis wie bereits in New York auch in Asien noch für Erleichterung an den Börsen gesorgt und zu steigenden Kursen geführt. Der Dollar zog zum Euro und Yen vor einer für den Nachmittag erwarteten Rede von US-Notenbankchef Alan Greenspan etwas an. Ein Euro verbilligte sich auf knapp unter 1,21 Dollar. Marktteilnehmer gingen davon aus, dass der Notenbankchef die Politik maßvoller Zinserhöhungen bekräftigen werde. Eine weitere Anhebung beim nächsten Fed-Treffen am 21. September um 25 Basispunkte auf dann 1,75 Prozent ist Investoren zufolge am Markt bereits in den Kursen enthalten.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index rund 0,2 Prozent schwächer bei 11.279 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index beendete den Handel quasi unverändert bei rund 1144 Zählern. Zwar seien Anleger zuversichtlicher angesichts der Wirtschaftserholung in Japan, aber derzeit fehlten dem Markt einfach Impulse und Käufer, sagten Händler. Auf Interesse stießen allerdings die Aktien von Unternehmen, die von Oktober an neu in den Nikkei-Index aufgenommen werden, so etwa die Titel des Internet-Unternehmens Softbank und der Werbefirma Dentsu. Die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong und Taiwan tendierten ebenfalls schwächer, während die Kurse in Singapur überwiegend zulegten.

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