Dow Jones verliert, Nasdaq legt zu
Dax schließt nur knapp über 4200 Punkten

Zunehmende Skepsis über die Stärke der amerikanischen Wirtschaft hat am Montag massive Kursverluste am deutschen Aktienmarkt ausgelöst.

HB FRANKFURT. In Frankfurt beendete der Deutsche Aktienindex (Dax) bei hohen Umsätzen den elektronischen Handel auf Xetra 2,5 Prozent tiefer bei 4202,2 Punkten. Zeitweise war der Leitindex mit 4182,86 Zählern erstmals seit Ende Januar wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 4200 Punkten gefallen. Der Technologieindex TecDax rutschte rund 2,8 Prozent auf 501,97 Zähler ab.

Auch an anderen europäischen Aktienmärkten brachen die Kurse ein. In Tokio sank der wichtige Nikkei-225-Index - auch angesichts anti-japanischer Proteste in China - um 3,80 Prozent und schloss auf dem tiefsten Stand seit vier Monaten.

Die US-Börsen starteten nach ihren kräftigen Kursverlusten vom Freitag uneinheitlich in die neue Handelswoche. Während der Standardwerteindex Dow Jones zum Handelsschluss in Deutschland 0,4 Prozent tiefer notierte, legte der technologielastige Nasdaq-Index 0,2 Prozent zu.

Positive Nachrichten von den US-Unternehmen 3M, Eli Lilly, Bank of America und Corning, die bessere Zahlen als erwartet oder angehobene Ausblicke veröffentlicht hatten, brachten auf den deutschen Aktienmärkten keine positiven Impulse. "Jeder Erholungsansatz der US-Börsen wurde vom DAX ignoriert", sagte ein Händler.

Börsianer machten für die Kursverluste unter den Erwartungen ausgefallene Quartalsberichte wie die des US-Computerbauers IBM sowie schwache US-Konjunkturdaten verantwortlich. „Die Anleger sind nach den jüngsten schlechten Unternehmensnachrichten aus den USA verunsichert und trennen sich von ihren Aktien“, sagte Markus Scharhag vom Bankhaus Merck Finck. Für Verstimmung sorgte auch der Kurssprung beim Euro. Die Gemeinschaftswährung lag zu Wochenbeginn wieder deutlich über der Marke von 1,30 Dollar.

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