Energiewerte gefragt
US-Börsen gehen deutlich fester ins Wochenende

Spekulationen über eine Pause im Zinserhöhungs-Zyklus der US-Notenbank (Fed) wegen wachstumsdämpfender Wirkungen des Hurrikans „Katrina“ haben die Kurse am Freitag an den US-Börsen in die Höhe getrieben. Zudem versetzte Händlern zufolge ein optimistischer Ausblick des Börsenschwergewichts Texas Instruments Investoren sowie ein weiter sinkender Ölpreis auf dem New Yorker Börsenparkett in Kauflaune.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verließ den Handel 0,78 % höher mit 10 679 Punkten. Im Geschäftsverlauf hatte er zwischen 10 696 und 10 594 Zählern gependelt. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,8 % auf 1241 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um 0,44 % auf 2176 Stellen vor. Im Vergleich zur Vorwoche legten alle drei Indizes kräftig zu; der Dow um 2,2 %, der S&P um 1,9 % und der Nasdaq um 1,6 %. Ein Barrel Öl kostete zum Handelsschluss an der New Yorker Warenterminbörse Nymex 64,08 Dollar - das ist der tiefste Stand seit drei Wochen.

„Ich glaube, die Vorstellung niemals endender Erhöhungen der kurzfristigen Zinsen erscheint den Anlagern nicht mehr wahrscheinlich“, sagte Rick Meckler von LibertyView Capital Management. Er wolle aber nicht ausschließen, dass die Fed bei ihrem Treffen am 20. September die Zinsen dennoch anhebt, dem Markt aber signalisiere, dass sie bereit sei, eine Pause einzulegen, wenn das Wachstum wegen des Hurrikans nachlasse, fügte er hinzu.

„Wir sind in Bezug auf den Technologiebereich optimistisch“, sagte Peter Cardillo von SW Bach an Co. Die meisten großen Technologiefirmen verfügten über umfangreiche Barmittel und dürften ihre Investitionen steigern. Dies werde sich wiederum in besseren Ergebnissen niederschlagen, sagte er.

TI, der weltgrößte Hersteller von Handy-Chips, hatte am Vortag nach Börsenschluss seine Gewinn- und Umsatzprognose für das laufende dritte Quartal erhöht. Die Börse honorierte dies zunächst mit einem Plus von knapp 0,6 % auf 33,94 Dollar. Die Aktie ging jedoch mit 33,74 Dollar kaum verändert aus dem Markt. Den weltgrößten Chipherstellers Intel straften die Anleger dagegen mit einem satten Minus von mehr als 3,2 % auf 25,25 Dollar ab. Der Konzern hatte am Vortag nach Börsenschluss seine Umsatzprognose für das laufende Quartal verengt und das obere Ende leicht nach unten korrigiert.

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