Euro gefallen
Erdbeben erschüttert Nikkei kaum

Die Börse Tokio hat am Dienstag nach positiven Vorgaben von Wall Street und einem gesunkenen Ölpreis etwas fester den Handel beendet. Zudem habe es Gelegenheitskäufe bei Technologietiteln gegeben. Allerdings lösten sich nach einem Erdbeben im Norden Japans die Titel von ihren Höchstständen. Zuvor hatte der der Nikkei-Index zeitweise ein neues Vier-Jahres-Hoch markiert.

HB TOKIO. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte stieg um 59,12 Punkte oder 0,48 % auf 12 315,67 Zähler. Der breiter gefasste Topix legte um 3,35 Punkte oder 0,27 % zu und ging beim Stand von 1252,12 Punkten aus dem Markt.

In die Zukunft blickten viele Händler weiter optimistisch. "Die Liquidität ist weiter hoch und die regionalen Märkte wie etwa in Japan waren zuletzt im Aufwärtstrend", sagte Kim Dong Uk von Daishin Securities. So könne in Südkorea beim Kospi-Index trotz der Verluste am Dienstag in den kommenden beiden Tagen ein Allzeit-Hoch erreicht werden, da die grundsätzlichen Wirtschaftsaussichten gut seien.

An der Börse in Tokio stiegen Stahlaktien den zweiten Tag in Folge. Sie profitierten weiterhin von einer Ankündigung des japanischen Branchenführers Nippon Steel, der dieses Jahr angesichts der hohen Nachfrage 230 Millionen Dollar in den Ausbau seiner Produktionskapazität investieren will. "Die gestrigen Nachrichten haben die Anleger zum Nachdenken darüber gebracht, dass die Stahlproduzenten stärker wachsen könnten als erwartet", sagte Toshihiko Matsuno von SMBC Friend Securities. Die Titel von Nippon Steel legten 1,3 Prozent auf 305 Yen zu, die von Tokyo Steel 1,5 Prozent auf 1498 Yen und die von Sumitomo Metal 4,3 Prozent auf 239 Yen.

Der Papier- und Zellstoffsektor verzeichnete unter den 33 Branchen, die an der Tokioter Börse gehandelt werden, mit die deutlichsten Aufschläge. Oji Paper legten 2,1 % auf 580 Yen zu und Nippon Paper verteuerten sich um 3,0 % auf 408 000 Yen.

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