Euro kaum verändert
US-Vorgaben stützen Asiens Aktien

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag nach positiven US-Vorgaben fester tendiert. Der Tokioter Nikkei-Index stieg zeitweise auf den höchsten Stand seit fünf Jahren.

HB SINGAPUR. Angetrieben wurden die Kurse nach Angaben von Händlern unter anderem von der Erwartung, dass der weltgrößte Chiphersteller Intel nächste Woche bei seinem Zwischenbericht zum Quartal seine Gewinn- und Umsatzprognose anheben wird.

Der Euro notierte in Fernost mit rund 1,1730 Dollar und damit kaum verändert zu seiner letzten US-Notiz. Nach der leichten Zinserhöhung der EZB am Vortag hatte die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1690 Dollar nachgegeben. Öl verteuerte sich etwas auf über 58,80 Dollar je Barrel, da eine Kaltfront den Nordosten der USA erreichte - der weltgrößte Markt für Heizöl.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,92 Prozent im Plus bei 15.421 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index legte bis Handelsschluss 1,53 Prozent zu auf 1583 Zähler.

Der Anstieg wurde von Titeln der Technologiebranche angeführt. „Die Erwartungen sind groß, dass der Zwischenbericht von Intel zum Quartal dem Technologiesektor hier zu Gute kommen wird“, sagte Masaharu Sakudo von Tachibana Securities in Japan. Intel wird nächste Woche über den bisherigen Geschäftsverlauf berichten.

Zu den Kursgewinnern im Technologiebereich gehörten die Aktien von Tokyo Electron, die sich um mehr als drei Prozent verteuerten. Die Papiere des Finanzhauses Nomura Holdings kletterten um mehr als sieben Prozent.

Analysten zufolge sorgte auch eine Reuters-Umfrage zum Geschäftsklima in Japan (Reuters Tankan) für Kauflaune bei den Anlegern. Der Index für Industrieunternehmen kletterte im November auf das höchste Niveau seit 15 Monaten.

Die US-Vorgaben waren zudem positiv. Der Dow Jones hatte am Donnerstag den Handel in New York ein Prozent im Plus bei 10.912 Zählern verlassen. Der S&P-500 kletterte um 1,2 Prozent auf 1264 Punkte, der Index der Nasdaq um 1,5 Prozent auf 2267 Stellen.

Neue Impulse für den Devisenhandel erhofften sich die Anleger von den US-Arbeitsmarktdaten, die am Nachmittag um 14.30 Uhr (MEZ) erwartet wurden. Von Reuters befragte Volkswirte gingen zuletzt im Schnitt davon aus, dass in der größten Volkswirtschaft der Welt im November 210.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft entstanden sind - nach einem Zuwachs um 56.000 Stellen im Oktober. Ein Dollar wurde in Fernost mit 120,56 Yen gehandelt. Der Dollar lag damit kaum verändert zu seinem Vorabendniveau.

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