Euro-Kurs zieht an
Nikkei-Index schließt praktisch unverändert

Behauptet haben die Aktienkurse an der Börse in Tokio am Freitag geschlossen.

HB SINGAPUR Trotz der schwächeren Vorgaben der US-Technologiewerte konnten aber einige japanische Tech-Titel zulegen. Der Euro stieg auf rund 1,1815 Dollar; zum Yen notierte die US-Währung kaum verändert bei 109,60 Yen.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schaffte bis Handelsende zumindest, sein Schlussniveau vom Vortag zu erreichen und beendete die Sitzung quasi unverändert bei 10.335 Zählern. An den Aktienmärkten in Südkorea, Hongkong, Taiwan und Singapur gaben die Kurse nach. In Tokio legte indes der breiter gefasste Topix-Index um 0,78 Prozent zu auf 1024 Zähler. Für den Tagesverlauf werden keine wichtigen US-Konjunkturdaten oder Quartalsberichte von großen Unternehmen erwartet.

„Der Sturz gestern war tiefer, als man es eigentlich erwartet hätte, und wir haben einige Panikverkäufe gesehen“, sagte Minoru Tada von World Nichiei Securities mit Verweis auf die Vortagesverluste des Nikkei-Index. Der Rückgang um 5,09 Prozent war der größte prozentuale Tagesverlust des Index seit dem Kurssturz in Folge der Anschläge vom 11. September 2001 in den USA. Die Titel des Computerherstellers NEC legten um 4,66 Prozent zu, nachdem das Unternehmen am Vortag mitgeteilt hatte, auf Quartalsbasis wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Sony-Aktien reagierten indes mit Abschlägen von mehr als fünf Prozent auf die Geschäftszahlen des vergangenen Quartals.

Die Wall Street hatte am Vorabend uneinheitlich geschlossen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verließ den Markt 0,66 Prozent niedriger mit rund 1885 Punkten. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte erholte sich dagegen bis Handelsschluss und gewann 0,16 Prozent auf rund 9613 Punkte. Der breiter gefasste S&P-Index rückte um 0,33 Prozent auf etwa 1033 Zähler vor. In Frankfurt hatte der Deutsche Aktienindex (Dax) am Vorabend 0,19 Prozent fester bei 3497,14 Zählern geschlossen.

Am Devisenmarkt profitierten Händlern zufolge europäische Währungen wie der Euro und das britische Pfund von dem Rückzug der Anleger aus US- und japanischen Aktien. Diese Währungen würden wegen der vergleichsweise höheren Zinsen in der Euro-Zone sowie in Großbritannien für Anleger attraktiver, sagten Händler. Für Freitag erwartete starke Daten zum britischen Wirtschaftswachstum im dritten Quartal dürften die Erwartungen einer baldigen Zinserhöhung der Bank von England zudem unterstreichen, sagten Händler.

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