Euro notiert etwas fester
Tokioter Börse schloss wenig verändert

Die Märkte in Asien warten auf die Zahlen des US-Arbeitsmarktes. Im Vorfeld war die Kauflaune der Investoren sehr gering.

Reuters SINGAPUR. Analysten rechneten damit, dass das US-Arbeitsministerium um 14.30 Uhr MESZ bei einer unveränderten Arbeitslosenrate von 6,2 Prozent die Schaffung von 12.000 neuen Stellen bekannt geben und damit neue Hinweise für die Belebung der US-Wirtschaft liefern wird. Bereits die am Donnerstag veröffentlichten US-Konjunkturdaten deuteten auf eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums in dem für die asiatischen Volkswirtschaften bedeutenden Exportland hin. Der am Donnerstag veröffentlichte Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe könnte allerdings die Erwartungen an die anstehenden Arbeitsmarktzahlen dämpfen, sagten Händler.

Die Tokioter Börse schloss nach einer uneinheitlichen Entwicklung wenig verändert. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag zum Ende des Handels mit 10.650 Punkten um 0,04 Prozent im Plus. Der breiter gefasste Topix-Index beendete dagegen den Handel um 0,39 Prozent tiefer auf 1026 Zählern. Im frühen Handel war der Nikkei-Index auf einen Stand von 10.707 Punkten gestiegen und damit nur knapp unter dem am Mittwoch erreichten 14-Monats-Hoch geblieben. Auch die anderen Fernost-Börsen zeigten sich wenig verändert.

Der Euro legte im Fernosthandel auf 1,0953 Dollar von 1,0939 Dollar bei Handelsschluss in New York zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Donnerstag wie erwartet ihren Schlüsselzins unverändert bei zwei Prozent belassen.

Der Dollar notierte gegenüber der japanischen Währung mit 116,84 Yen wenig verändert. Die Bank von Japan hatte Händlern zufolge im Auftrag der Regierung erneut interveniert. Das Finanzministerium bestätigte die Interventionen nicht. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres hat die japanische Regierung mehr als neun Trillionen Yen (umgerechnet 77,65 Milliarden Dollar) ausgegeben, um den Höhenflug der Landeswährung im Interesse der Exportchancen japanischer Waren zu bremsen.

Der Preis für die US-Ölsorte fiel an den Fernostmärkten um weitere 16 Cent auf 28,82 Dollar je Barrel, nachdem die US-Öllagerbestände gestiegen waren. Der Goldpreis stieg auf 373,25 Dollar je Feinunze von 372,60 Dollar zuletzt in New York.

Überwiegend günstige US-Konjunkturdaten und weitere positive Analystenkommentare zum Technologiesektor hatten der Wall Street am Donnerstag dazu verholfen, die Vortagesgewinne weiter auszubauen. Der Standardwerte-Index Dow Jones verließ den Markt 0,2 Prozent höher bei rund 9587 Punkten. Der breiter gefasste Standard&Poor's-500-Index legte 0,17 Prozent auf etwa 1027 Punkte zu und der Index der Technologiebörse Nasdaq 0,87 Prozent auf rund 1868 Zähler.

Der deutsche Aktienmarkt hatte dagegen am Donnerstag seinen Aufwärtstrend der vergangenen beiden Wochen unterbrochen. Händler machten dafür vor allem Gewinnmitnahmen verantwortlich.

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