Premium Finanzmärkte vor der Japan-Wahl Die Angst vor dem Wähler

Vorgezogene Neuwahlen sind in Japan eigentlich normal, besonders unter Shinzo Abe. Doch diesmal könnte eine Anti-Abe-Partei den Reformer stürzen – mit weitreichenden Folgen für die Wirtschaftspolitik und die Finanzmärkte.
Viele Menschen sind unzufrieden mit dem Regierungschef – unter anderem in der Atompolitik – und fordern, wie hier, den Rücktritt. Quelle: picture alliance / NurPhoto
Anti-Abe-Demo

Viele Menschen sind unzufrieden mit dem Regierungschef – unter anderem in der Atompolitik – und fordern, wie hier, den Rücktritt.

(Foto: picture alliance / NurPhoto)

TokioAm Dienstagabend hat sich am kleinen Bahnhof des Tokioter Stadtteils Kanamachi gezeigt, warum sich viele Investoren um Japans Regierungschef Shinzo Abe sorgen. Vor dem Südausgang wurde der Wahlkampfauftritt eines Spitzenpolitikers von Abes Partei übertönt. Denn unweit kreiste ein Lautsprecherwagen der „Partei der Hoffnung“, die Tokios Bürgermeisterin Yuriko Koike vor drei Wochen gegründet hat, um Japans Ministerpräsident Shinzo Abe zu entmachten.

 

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