Hewlett-Packard sorgt für gute Stimmung
Fallender Ölpreis gibt US-Börsen Auftrieb

Die New Yorker Börse hat am Mittwoch erneut von fallenden Ölpreisen profitiert und im Plus geschlossen. Für gute Stimmung auf dem Parkett sorgten zudem die jüngsten Inflationsdaten, die Sorgen über steigende Zinsen dämpften.

HB NEW YORK. Zusätzlichen Auftrieb gewannen die Börsen, nachdem die US-Regierung eine härtere Gangart gegenüber China und seiner unterbewerteten Währung angekündigt hatte, um das US-Handelsdefizit zu verringern. Auch der am Vorabend präsentierte Quartalsbericht des US-Computerherstellers Hewlett-Packard sorgte für gute Laune bei den Händlern.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verließ den Handel 1,28 Prozent höher mit 10 464 Zählern. Im Geschäftsverlauf hatte er zwischen einem Hoch von 10 480 und einem Tief von 10.323 Punkten gependelt. Der breiter gefasste S&P-500-Index zog um 1,0 Prozent auf 1185 Punkte an. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte um 1,32 Prozent auf 2030 Punkte zu.

„Die Inflation sieht gut aus, die Ölpreise sind auch nicht gestiegen - und es scheint, als ob die Dinge mit China bald vorankommen“, brachte es Jim Fehrenbach von Piper Jaffray auf den Punkt. Noch immer waren die Auswirkungen von Berichten der vergangenen Woche zu spüren, nach denen die Rohöl-Lagerbestände in den USA unerwartet stark gestiegen sind. Der Preis für ein Barrel (knapp 159 Liter) US-Leichtöl fiel im Handelsverlauf deutlich unter die Marke von 48 Dollar. Händlern zufolge könnte Öl sogar noch billiger werden. Marc Pado von Cantor Fitzgerald & Co rechnet damit, „dass die Preise in Kürze auf bis zu 45 Dollar pro Barrel fallen“.

Das US-Arbeitsministerium hatte vor Börsenbeginn bekannt gegeben, dass die US-Verbraucherpreise in ihrer Kernrate im April erstmals seit eineinhalb Jahren stabil geblieben sind. Damit verbindet sich an den Märkten die Erwartung, dass der Konsum in den USA weiter anziehen könnte.

Von den guten Inflationsdaten konnten die Aktien der wichtigsten Banken profitieren. Anteile von JPMorgan Chase stiegen um rund 2,4 Prozent auf 36,05 Dollar. Papiere der Citigroup legten um rund 1,2 Prozent auf 47,74 Dollar zu.

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