Höchster Indexstand seit sieben Jahren
Nikkei knackt 18 000-Punkte-Marke

Einen Tag nach der Zinserhöhung in Japan hat der Nikkei-Index die 18 000-Punkte-Marke geknackt und auf dem höchsten Stand seit fast sieben Jahren geschlossen.

HB TOKIO. Neben der Bekanntgabe der Leitzinserhöhung hatte die Notenbank auch weitere schrittweise Anhebungen angekündigt. Entgegen erster Befürchtungen einiger Anleger gab der Yen am Donnerstag aber nach und fiel auf ein Rekordtief zum Euro. Dies unterstützte vor allem die Kurse exportorientierter Firmen wie Canon, deren Waren durch einen schwachen Yen für ausländische Kunden günstiger werden.

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„Der Nikkei könnte bis zum April die 19 000-Punkte-Marke ins Auge fassen“, sagte Analyst Katsuhiko Kodama von Toyo Securities. Sein Kollege Susumu Abe von Mito Securities erklärte: „Anleger hatten ihre Sorgen wegen der Wechselkursbewegungen nach der Zinserhöhung, aber der Yen tendiert schwächer - das hat die Stimmung gehoben.“

Die Aktie des Kamera- und Druckerherstellers Canon, der etwa drei Viertel seiner Umsätze im Ausland erzielt, stieg 1,7 Prozent. Die Papiere des Bergbaukonzerns Sumitomo Metal Mining legten zudem wegen gestiegener Goldpreise 5,8 Prozent zu.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss mit einem Plus von 1,09 Prozent bei 18 108 Punkten - dem höchsten Stand seit Mai 2000. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,88 Prozent auf 1802 Zähler zu. Auch die Börsen in Hongkong, Singapur, Südkorea und Taiwan tendierten freundlicher.

Nach der Zinsanhebung in Japan stieg der Euro in Fernost auf ein Rekordhoch zum Yen: Die Gemeinschaftswährung lag zwischenzeitlich bei 159,13 Yen und gab später leicht auf 158,95 Yen nach. Zum Dollar lag der Euro weitgehend unverändert bei 1,3127 Dollar. Die japanische Währung lag zum Dollar bei 121,04 Yen nach 120,93 Yen im späten US-Handel am Mittwoch.

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