Internationale Aktienmärkte
Börse Wien schließt im Minus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 12,13 Punkte oder 0,31 Prozent auf 3 950,06 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 12,13 Punkte oder 0,31 Prozent auf 3 950,06 Einheiten. Nach Verlusten im Frühhandel konnte sich der Leitindex bis zum frühen Nachmittag zeitweise in den positiven Bereich vorarbeiten. Am Nachmittag gab der ATX wieder etwas nach und ging leichter aus dem Handel. Händler beschrieben den Handel als ereignisarm und mit geringen Umsätzen.

Dem Trend an den europäischen Börsen folgend gerieten in Wien die Versorgerwerte unter Druck. Verbund sanken 2,58 Prozent auf 45,73 Euro und EVN 1,48 Prozent auf 80,00 Euro. In ganz Europa standen den Verlusten der Versorger die Gewinne der Ölwerte gegenüber. OMV stiegen 1,20 Prozent auf 45,55 Euro. An der ATX-Spitze kletterten Schoeller-Bleckmann 1,61 Prozent auf 57,46 Euro. Händler verwiesen auf die Entwicklung beim Ölpreis zur Begründung.

Nach Verlusten im Tagesverlauf konnten die Aktien der Telekom Austria am späten Nachmittag ins Plus drehen und schlossen mit einem Aufschlag von 0,64 Prozent bei 14,22 Euro. Telekomwerte gehörten zu den Tagesgewinnern an den europäischen Börsen. Weiters haben die Analysten von Sal. Oppenheim die Telekom Austria-Anteilsscheine von "Neutral" auf "Buy" hinaufgestuft.

Zu den Tagesverlierern zählten A-TEC Industries mit einem Abschlag von 1,23 Prozent auf 48,99 Euro. Vor Handelsbeginn gab das Unternehmen die Verschiebung der Präsentation der Ergebnisse 2007 vom 15. April auf den 30. April bekannt. Am Nachmittag wurde weiters bekannt, dass A-TEC seinen Anteil an der Norddeutschen Affinerie (NA) von 14 auf rund neun Prozent reduziert hat. Die Nachrichtenagentur Bloomberg zitiert A-Tec Chef Kovats, dass "die nächsten zwei Wochen Klarheit" über die verbliebenen Anteile an der NA bringen werden.

Im Minus gingen auch die Bankenwerte aus dem Handel. So schlossen Erste Bank mit minus 1,50 Prozent auf 43,35 Euro. Raiffeisen International verloren 0,35 Prozent auf 92,80 Euro.

Die Wertpapiere des Immobilienentwicklers conwert gewannen 1,61 Prozent auf 11,39 Euro . Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien auf 12,10 Euro angehoben.

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