Internationale Aktienmärkte
Tokioter Börse schließt kaum verändert

Nach den Zuwächsen in den vergangenen Handelstagen hat die Börse in Tokio am Dienstag eine Verschnaufpause eingelegt.

HB SINGAPUR. Die anderen Märkte in Fernost tendierten zumeist unverändert. Der Euro kostete mit 1,3430 Dollar etwas mehr als wie im späten New Yorker Handel am Vorabend.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,08 Prozent im Plus bei 18 164 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,44 Prozent auf 1 780 Zähler. Die Börsen in Singapur und Südkorea zeigten sich nahezu unverändert, Taiwan und Hongkong verzeichneten Gewinne.

„Nach dem Handelsverlauf in New York haben Gewinnmitnahmen offensichtlich Vorrang und es herrscht etwas Sorge am Markt über den raschen Anstieg des Nikkei“, sagte Katsuhiko Kodama von Toyo Securities. „Aber insgesamt ist die Stimmung optimistisch und der Markt nicht überhitzt.“ Der Nikkei hatte am Montag auf seinem höchsten Stand seit fast vier Monaten geschlossen.

Zu den Verlierern gehörten denn auch Titel von Aktien, die zuletzt gestiegen waren. So verbilligten sich die Papiere des Technologiekonzerns Advantest um 1,52 Prozent. Die Anteilscheine der Handelshäuser Sumitomo und Nomura gaben 2,53 und 1,8 Prozent nach. Angesichts hoher Ölpreise verloren auch die Aktien von Schiff- und Luftfahrtsunternehmen an Wert. Nippon-Yusen-KK-Titel gaben knapp 1,5 Prozent nach, die der Mitsui O.S.K. Lines sanken um 2,53 Prozent. All-Nippon-Airways gingen um 1,06 Prozent zurück.

Zu den Gewinnern zählten hingegen nach einer Heraufstufung die Aktien von Daiichi Sankyo und Nikon, die 4,35 Prozent beziehungsweise 2,93 Prozent zulegten. Der gestiegene Ölpreis und Sorgen über die Lage am Hypothekenmarkt hatten die US-Aktienmärkte am Montag belastet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,19 Prozent schwächer bei 13 612 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,12 Prozent auf 1 531 Zähler. Die US-Technologiebörse Nasdaq beendete den Handel unverändert bei 2 626 Punkten.

Der Euro profitierte in Fernost weiterhin von der Einschätzung zahlreicher Händler, dass die Europäischen Zentralbank ihre Zinsen in diesem Jahr noch weiter anheben werde. Zugleich kletterte er am Dienstag zur japanischen Währung mit 166,10 Yen erneut auf ein Rekordhoch, ehe er sich bei einem Kurs um 165,9 einpendelte. Der Dollar lag zum Yen mit 123,60 Yen nahe seines am Vortag erreichten Viereinhalbjahreshochs. Händlern zufolge wirkte sich weiter belastend für den Yen aus, dass der japanische Notenbank-Chef Toshihiko Fukui in der vergangenen Woche keine baldige Zinserhöhung signalisierte.

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