Internationale Marktberichte
Nikkei schließt wieder über 9 000 Punkten

Die Börsen in Asien haben am Montag überwiegend Gewinne verbucht. Die Tokioter Börse legte kräftig zu, nachdem Medien berichtet hatten, dass der Elektronikkonzern Panasonic sowie die Stahlhersteller Nippon Steel und JFE Holdings ihre Gewinnprognosen übertreffen oder anheben würden.

HB TOKIO/HONGKONG. Ein etwas schwächerer Yen half zudem den Exportwerten auf die Sprünge. Der Nikkei-Index schloss 3,6 Prozent im Plus bei 9 005 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index gewann bis Handelsschluss 3,7 Prozent auf 927 Punkte.

Die Börsen in Südkorea, Singapur, Shanghai und Hongkong legten ebenso zu. Taiwan tendierte dagegen im Minus.

In Tokio waren vor allem Exporttitel gefragt, die davon profitierten, dass der Yen zum Dollar erneut nachgab. Die Aktien des Autobauers Toyota kletterten um 5,6 Prozent.

Bei den Technologiewerten legten die Titel von Sony 7,6 Prozent zu. Die Panasonic-Aktie gewann gar 8,9 Prozent. Auch die Aktien, der zwei größten heimischen Stahlwerte verbuchten Gewinne, Nippon Steel schloss 4,4 Prozent fester, JFE Holdings gewann 9,2 Prozent. Eine Tageszeitung hatte berichtet, die Konzerne würden aufgrund von Preissteigerungen und gesunkener Kosten ihre Jahresgewinnprognosen anheben.

Trotz der positiven Stimmung warnten Analysten vor zuviel Optimismus. "Die Gewinne werden vermutlich nicht anhalten", sagte Takahiko Murai von Nozomi Securities. Die Wirtschaftslage verschlechtere sich viel schneller als erwartet. "Wir brauchen umfassende Gegenmaßnahmen, nicht nur die für das Finanzsystem."

Der Euro notierte in Fernost am Montag bei 1,3468 Dollar, nach 1,3407 im US-Handel von Freitag. Zur japanischen Währung lag der Euro bei 137,63Yen. Der Dollar notierte bei 102,18 Yen.

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