Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: ATX dreht ins Minus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei eher geringem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 30,11 Punkte oder 0,82 Prozent auf 3 638,21 Einheiten. Nach einem freundlichen Start drehte der Wiener Leitindex am Nachmittag in die Verlustzone und schloss auch dort.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei eher geringem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 30,11 Punkte oder 0,82 Prozent auf 3 638,21 Einheiten. Nach einem freundlichen Start drehte der Wiener Leitindex am Nachmittag in die Verlustzone und schloss auch dort. Besondere Nachrichten wurden nicht veröffentlicht. Von Unternehmensseite gab es kaum Nachrichten, es wurden jedoch mehrere Analysen bekannt.

Eine Berg- und Talfahrt legten die heimischen Bankenwerte hin. Das europäische Umfeld zeigte sich deutlich stabiler. Sowohl Erste Bank als auch Raiffeisen International hatten am frühen Nachmittag noch im Plus notiert. Im Verlauf ging es dann teils deutlich nach unten. Raiffeisen International verloren im Tagestief um mehr als fünf Prozent an Boden. Am Ende blieb ein Minus von 1,87 Prozent auf 84,0 Euro. Erste Bank schlossen um 1,16 Prozent fester bei 43,50 Euro.

Analysten von Lehman Brothers haben das Kursziel für die Raiffeisen International von 100 auf 87 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Equal weight" wurde bestätigt. Die Ergebnisse im zweiten Quartal bezeichnen die Experten als solide.

Für Voestalpine ging es von den Schwergewichten am deutlichsten nach unten. Die Aktien verschlechterten sich um 4,78 Prozent auf 38,23 Euro. Abschläge gab es auch bei der Telekom Austria , die um 1,25 Prozent auf 13,40 Euro nachgaben.

Bei den Fluglinien ging es nach unten. Angesichts des gesunkenen Ölpreises sei die Bewegung allerdings nicht ganz logisch, sagte ein Aktienhändler. Skyeurope fielen um 5,08 Prozent auf 0,56 Euro. Austrian Airlines Group (AUA) verschlechterten sich um 3,50 Prozent auf 4,14 Euro .

BWT-Aktien fielen um 1,83 Prozent auf 21,46 Euro. Der Wasseraufbereiter hat seinen Nettogewinn um 2,5 Prozent auf 15,2 Mill. Euro steigern können, der Ausblick wurde jedoch gesenkt.

Die Analysten der Unicredit haben das Anlagevotum "Buy" für Polytec bestätigt. Das 12-Monats-Kursziel von 12 Euro wurde ebenfalls bekräftigt. Polytec-Papiere verbesserten sich um 0,36 Prozent auf 8,32 Euro.

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