Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: ATX verliert 60 Prozent gegenüber Vorjahr

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei schwachem Volumen mit knapp behaupteten Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,04 Prozent auf 1 750,83 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei schwachem Volumen mit knapp behaupteten Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,04 Prozent auf 1 750,83 Einheiten.

Von einer "gänzlichen Flaute" sprach ein Aktienhändler aus Wien am letzten Handelstag des Jahres. Als einziger Index in Europa verbuchte der ATX ein - wenn auch kleines - Minus. Im Jahresvergleich hat der Index mehr als 60 Prozent an Wert verloren, ein Rekordminus seit der Einführung des ATX vor 18 Jahren. Der Handel verlief am letzten Börsentag gänzlich unspektakulär. Neben dünnen Umsätzen war auch die Nachrichtenlage dünn.

Am stärksten belasteten den Leitindex am Dienstag die Abschläge bei der Telekom Austria . Ohne besondere Nachrichten fielen die Aktien in einem starken europäischen Sektorumfeld um 5,94 Prozent auf 10,30 Euro.

Auf der Verliererseite fanden sich auch Voestalpine , die um 2,59 Prozent auf 15,04 Euro nachgaben. Raiffeisen International ermäßigten sich um 2,97 Prozent auf 19,30 Euro, während Erste Group Bank den letzten Handelstag des Börsenjahres in der Gewinnzone beendeten. Die Anteile gewannen um 2,08 Prozent auf 16,20 Euro dazu.

Die Aufschläge bei den OMV-Aktien führte ein Händler auf die Stärke des europäischen Ölsektors zurück, der trotz des gesunkenen Ölpreises Zugewinne verbuchte. OMV kletterten um 3,37 Prozent auf 18,72 Euro.

Warimpex legten um 10,62 Prozent auf 1,25 Euro zu. Der Immobilienentwickler gab bekannt, sein 4-Sterne Dvorak Spa-Hotel in der tschechischen Stadt Karlsbad an Raiffeisen-Leasing zu verkaufen.

Wolford rutschten ans untere Ende des Kurszettels ab. Die Anteile brachen um 13,67 Prozent auf 12,00 Euro und gaben damit ihre Vortagesgewinne zum großen Teil wieder ab. Palfinger sprangen im Späthandel um 7,05 Prozent auf 11,24 Euro nach oben, nachdem die Titel am Nachmittag noch im Minus gelegen waren. Die Experten der Unicredit hatten das Kursziel für die Aktien des Kranherstellers von zwölf auf 10,30 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Hold" wurde hingegen bestätigt.

Zu den wenigen Unternehmensnachrichten gehörte die Meldung, dass bei RHI Anfang Dezember weitere Zeichner der im Frühjahr 2002 aufgelegten Wandelanleihe von ihrem Recht Gebrauch gemacht haben, diese in junge RHI-Aktien aus einer Kapitalerhöhung zu wandeln. RHI stiegen um 4,36 Prozent auf 11,25 Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%