Internationaler Aktienhandel
Börse Wien: So schwach wie das Umfeld

Der Wiener Aktienmarkt konnte sich dem sehr schwachen internationalen Umfeld am Freitag nicht ganz entziehen und ging mit Kursverlusten ins Wochenende. Der ATX fiel 25,78 Punkte oder 0,66 Prozent auf 3 871,51 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Der Wiener Aktienmarkt konnte sich dem sehr schwachen internationalen Umfeld am Freitag nicht ganz entziehen und ging mit Kursverlusten ins Wochenende. Der ATX fiel 25,78 Punkte oder 0,66 Prozent auf 3 871,51 Einheiten. Erneut standen die veröffentlichten Unternehmensergebnisse und eine Vielzahl an Analystenkommentaren im Fokus.

Die Aktien der Erste Bank schlossen nach sehr festem Verlauf um 1,05 Prozent höher bei 38,50 Euro. Das Institut hatte vor Sitzungsbeginn Ergebnisse vorgelegt, die von Händlern und Analysten als "in-line" beziehungsweise als "leicht über den Prognosen" gewertet wurden. Marktteilnehmer verwiesen jedoch auf einen "wirklich guten Ausblick".

Die Erste Bank hat 2007 zwar ebenfalls Abschreibungen auf strukturierte Produkte machen müssen. Beim Gewinn wurde aber trotzdem die eigene Ziellatte übertroffen. Zudem soll die Dividende von 0,65 auf 0,75 Euro je Aktie angehoben werden.

Deutlich schwächer zeigten sich hingegen Raiffeisen International mit einem Minus von 3,58 Prozent auf 85,40 Euro. Wienerberger gaben um 1,83 Prozent auf 32,10 Euro nach und A-TEC büßten 2,48 Prozent auf 59,00 Euro ein. Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für A-Tec von 81 auf 60 Euro gekürzt.

OMV verloren 1,44 Prozent auf 47,90 Euro . Die EU-Kommission hat nach Worten eines Sprechers der Wettbewerbskommissarin noch keine Entscheidung über die geplante Fusion zwischen der OMV und der ungarischen MOL getroffen. Die Unicredit hat ihre Kaufempfehlung mit Kursziel 60 Euro für die OMV bestätigt.

Andritz stiegen nach Zahlen 0,95 Prozent auf 37,35 Euro (332 337 Stück). Die neue Wasserkraftsparte ließt 2007 Umsatz und Ergebnis wachsen. Die Dividende sol um ein Drittel auf 1,00 Euro je Anteilsschein erhöht werden. Ein Marktteilnehmer bezeichnete die präsentierten Ergebnisse als "etwas schlechter als erwartet".

Die Versorger tendierten uneinheitlich. Verbund gewannen leicht um 0,20 Prozent auf 49,05 Euro. Die Citigroup hat das Kursziel von 43 auf 47,60 Euro nach oben revidiert. Hingegen hat die Societe Generale ihr EVN -Kursziel um 4,5 Prozent auf 105 Euro gekürzt. EVN -Aktien verloren 2,71 Prozent auf 86,05 Euro (22 046 Stück).

Auch zur Telekom Austria gab es erneut Analystenkommentare. Die Citigroup senkt das Kursziel von 19,8 auf 17,0 Euro, wurde bekannt. Die Analysten der WestLB haben die Empfehlung "add" beibehalten und das Kursziel von 21,5 auf 17,0 Euro zurückgenommen. Telekom-Aktien konnten etwas Boden gutmachen und legten 0,47 Prozent auf 14,97 Euro zu.

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