Internationaler Aktienhandel
Börse Zürich rutscht im späten Handel ab

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch nach einem ruhigen Handel in der Verlustzone geschlossen. Nach einem vorwiegend seitlichen Verlauf auf tiefem Niveau sackten die Kurse im späteren Geschäft stärker ab, belastet von den Abgaben in und den Schwergewichten. Auffällig waren am Berichtstag auch die Abschläge bei Swatch.

AWP ZÜRICH. Der SMI verlor 1,60 Prozent auf 5 751,91 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) sank um 0,78 Prozent auf 815,01 Zähler und der breite Swiss Performance Index um 1,33 Prozent auf 4 722,79 Punkte. Der Markt komme immer mehr zur Ruhe, nur wer wirklich noch handeln müsse, sei aktiv. Die privaten Investoren hätten ihre Bücher dagegen längst geschlossen und warteten auf das Jahresende.

Die Aktien des Luxusgüterherstellers Swatch brachen nach negativen Analysten-Kommentaren um 5,7 Prozent auf 148,70 Franken regelrecht ein. Richemont (+0,2 Prozent auf 21,72 Franken) standen ebenfalls lange deutlich unter Druck, erholten sich aber im späten Handel.

Mit am Tabellenende schlossen auch die Schwergewichte Nestle (-2,4 Prozent auf 41,76 Franken) und Novartis (-2,9 Prozent auf 55,00 Franken). Minimal besser hielten sich Roche (-1,0 Prozent auf 168,10 Franken). Der Pharmakonzern wartete vorbörslich mit verschiedenen positiven Studiendaten auf.

Auch die Bankenwerte zählten zu den größten Kursverlierern. Dabei wurden UBS (-2,3 Prozent auf 15,91 Franken) am stärksten verkauft, aber auch von Credit Suisse (-1,4 Prozent auf 32,70 Franken) und Julius Bär (-1,1 Prozent auf 38,56 Franken) trennten sich die Anleger. Die Versicherer verliessen dagegen allesamt die Verlustzone im späteren Handel. ZFS schlossen dabei unverändert auf 245,10 Franken, Swiss Re (+1,8 Prozent auf 53,40 Franken), Swiss Life (+2,1 Prozent auf 81,05 Franken) und Baloise (+6,0 Prozent auf 77,50 Franken) lagen am Ende im Plus.

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