Internationaler Aktienhandel
Börsen in Prag und Warschau im Plus

Die Börsen in Osteuropa haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Die Aktienbörse in Warschau schloss mit deutlichen Kursgewinnen, die Börse in Warschau schloss hingegen mit kräftigen Abschlägen. In Prag schloss der Aktienmarkt knapp behauptet.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. In Warschau stieg der Leitindex WIG-20 um 1,78 Prozent auf 2 873,23 Punkte. Der breiter gefasste WIG-Index kletterte 1,32 Prozent auf 46 397,34 Zähler. Es wurden Aktien im Gesamtwert von 1,34 Mrd. Zloty gehandelt.

An der Index-Sptize sprangen die Aktien von Polish & Gas Oil 5,4 Prozent auf 4,90 Zloty hoch. Marktteilnehmer verwiesen auf Spekulationen, dass die polnischen Regulierungsbehörden die Verkaufpreise für Gas deutlicher als erwartet anheben könnten. Laut einem Bericht der Tageszeitung "Gazeta Prawna" plane das Unternehmen gemeinsam mit der Grupa Lotus in der Baltischen See nach Gas zu suchen.

Nach den deutlichen Verlusten der vergangenen Wochen zählten die Bankwerte ebenfalls zu den Gewinnern am heutigen Handelstag. Bank BPH kletterten 4,1 Prozent auf 91,10 Zloty und Pekao vier Prozent auf 173,10 Zloty. BRE Bank gewannen 2,6 Prozent auf 359,00 Zloty und Bank Polski 2,7 Prozent auf 42,25 Zloty.

Die Anteilsscheine des Verlagsgruppe Agora stiegen 1,2 Prozent auf 43,00 Zloty. Einem Zeitungsberichten zufolge will das Unternehmen rund 40 neue Webseiten betreiben um die Einnahmen aus dem Internetgeschäft auf 40 Mill. Zloty steigern.

An der Börse in Budapest gab der BUX 2,22 Prozent auf 21 740,94 Zähler nach. Belastet wurde der Leitindex vor allem von den Abschlägen bei den Index-Schwergewichten. So fielen am Indexende die Aktien von Magyar Olay es Gazipari (Mol) 3,3 Prozent auf 22 100 Forint. Das Sultanat Oman beteiligt sich über die staatliche Oman Oil Company S.A.O.C. mit acht Prozent an dem ungarischen Ölkonzern, wurde heute bekannt. Ein entsprechender Vertrag sei am 8. März unterzeichnet worden, teilte die MOL mit.

Deutlich unter Druck gerieten auch Richter Gedeon mit einem Minus von 1,16 Prozent auf 36 000 Forint. Magyar Telekom sanken 1,34 Prozent auf 804 Forint.

Zu den wenigen Gewinnern gehörten die Bankenwerte von FHB Land Credit & Mortgage Bank mit einem Aufschlag von 2,61 Prozent auf 1 450 Forint. Am Freitag wurde bekannt, dass das Vermögensverwaltungsunternehmen A64 Vagyonkezelö des ehemaligen FHB-Vorstandes Zoltan Istvan Speder 5,124 Prozent der Stimmrechte an der Hypothekarbank hält. Mit Verlusten von 2,63 Prozent auf 6 329 Forint gingen hingegen die Wertpapiere des Mitbewerbers OTP Bank aus dem Handel.

An der Prager Börse sank der Leitindex PX um 0,48 Prozent auf 1 460,90 Punkte. Händler sprachen von einem ruhigen Geschäft an der Prager Börse, der Markt sei im Verlauf dem europäischen Umfeld gefolgt.

Am Ende der Kurstafel fielen Pegas Nonwovens 5,53 Prozent auf 590 Kronen. Komercni Banka gaben 2,12 Prozent auf 3 786 Kronen und Erste Bank 1,73 Prozent auf 902,70 Kronen nach. Die Werte des Pharmaunternehmens Zentiva fielen 0,43 Prozent auf 808 Kronen nach Zahlen. Im vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres ist der Gewinn um 46,5 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode gefallen. Im Gesamtjahr ging er um 36 Prozent auf 1,4 Mrd. Kronen zurück, gab das Unternehmen heute bekannt.

Auf der Gewinnerseite notierten Ceske Energeticke Zavody (CEZ) mit einem Plus von 1,30 Prozent auf 1 166 Kronen und Telefonica mit einem Aufschlag von 0,86 Prozent auf 518,10 Kronen./sz

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