Internationaler Aktienhandel
Europas Börsen legen leicht zu

Die wichtigsten europäischen Aktienindizes sind am Mittwoch freundlich aus dem Handel gegangen. Größere Dynamik habe sich angesichts des uneinheitlichen Starts der Wall Street nicht entwickeln können, sagten Händler. Daten zum US-Immobilienmarkt hätten den Markt am Nachmittag nicht nachhaltig bewegt.

dpa-afx PARIS/LONDON. Die wichtigsten europäischen Aktienindizes sind am Mittwoch freundlich aus dem Handel gegangen. Größere Dynamik habe sich angesichts des uneinheitlichen Starts der Wall Street nicht entwickeln können, sagten Händler. Daten zum US-Immobilienmarkt hätten den Markt am Nachmittag nicht nachhaltig bewegt.

Der Eurostoxx 50 legte schließlich um 0,45 Prozent auf 2 479,48 Punkte zu. In Paris gewann der CAC-40-Index 0,76 Prozent auf 3 294,86 Zähler. Der Londoner Ftse 100 stieg um 0,10 Prozent auf 4 416,23 Punkte.

Arcelormittal sprangen mit einem Aufschlag von 5,34 Prozent auf 22,570 Euro an die Spitze des Eurostoxx 50. Händler verwiesen auf positive Äußerungen eines Managers des Stahlkonzerns zur Auftragslage als Begründung für den deutlichen Kursgewinn. Auch hätten Hoffnungen auf eine Verbesserung der konjunkturellen Lage für gute Stimmung bei den Papieren gesorgt.

Danone verloren als einer der schwächsten Indexwerte 1,33 Prozent auf 37,080 Euro. Die am Vortag bekanntgegebene Kapitalerhöhung belaste die Titel des französischen Lebensmittelherstellers weiter, sagten Händler. Das Unternehmen hofft auf rund drei Mrd. Euro frisches Geld, um vor allem die Schulden abzubauen. Dennoch weckte die Maßnahme Spekulationen über erneute Zukäufe der Franzosen. Diese trieben die Papiere des italienischen Branchenkollegen Parmalat in Mailand um 4,37 Prozent auf 1,7 920 Euro nach oben. Das Unternehmen sei ein mögliches Übernahmeziel von Danone, hatte die italienische Zeitung "Il Sole 24 Ore" unter Berufung auf Branchenexperten berichtet.

In London sprangen ITV getrieben von einer positiven Analystenäußerung um 12,50 Prozent auf 32,516 Britische Pence nach oben. Goldman Sachs hatte die Titel des britischen Medienkonzerns von "Sell" auf "Conviction Buy" hochgestuft. Die Analysten verwiesen zur Begründung für ihre nach oben angepassten Prognosen auf den positiveren Konjunkturausblick.

In Paris fielen Pernod Ricard mit einem Abschlag von 1,71 Prozent auf 44,255 Euro an das Ende des CAC-40. Zwar waren die April-Umsätze des französischen Getränkeherstellers im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Für eine Markterholung sei es aber noch zu früh, hatte das Unternehmen mitgeteilt. Papiere des britischen Branchenkollegen Diageo büßten 1,06 Prozent auf 843 Pence ein.

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