Internationaler Aktienhandel
Osteuropa Schluss ohne klare Tendenz

Die Börsen in Osteuropa haben am Dienstag erneut uneinheitlich geschlossen. Während in Prag und Warschau die Kursrallye an der Wall Street mitgemacht und Gewinne verbucht wurden, gab die Börse in Budapest nach.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. In Prag gewann der Leitindex PX gewann 3,09 Prozent auf 660,20 Zähler. Es wurden Aktien im Wert von 1,48 (Vortag: 0,832) Mrd. tschechischen Kronen gehandelt. Stärkster Wer war die Aktie von Central European Media mit plus 9,02 Prozent auf 121,55 Kronen. Orco stiegen um 8,46 Prozent auf 96,54 Kronen. Die Titel der Komercni Banka folgten mit einem Aufschlag von 6,37 Prozent auf 1 820 Kronen. ECM Real Estate verloren dagegen 6,04 Prozent auf 210,10 Kronen.

In Warschau stieg der WIG-20 um 1,80 Prozent auf 1 481,42 Zähler. Der breiter gefasste WIG-Index rückte um 1,41 Prozent auf 23 036,22 Einheiten vor. Das Handelsvolumen betrug 1,066 (Vortag: 0,731) Mrd. Zloty. Polski Koncern Miesny Duda stiegen um zwölf Prozent auf 0,65 Zloty. Das Unternehmen kündigte unter anderem auf seiner Firmen-Homepage an, Absatz und Beschäftigungsniveau beibehalten zu wollen. Echo Investments stiegen auf ein Monatshoch mit plus 2,3 Prozent auf 2,24 Zloty, nachdem Ings polnischer Pensionsfonds seinen Anteil im Unternehmen auf mehr als zehn Prozent erhöhte. Kghm Polska Miedz legten um 4,9 Prozent auf 44,1 Zloty zu, nachdem die Kupferpreise wieder stiegen.

In Budapest fiel der Leitindex BUX um 1,50 Prozent auf 9 870,31 Einheiten. Der Umsatz betrug 15,21 (Vortag: 15,33) Mrd. Forint. Unter den Einzeltiteln stiegen die Aktien der OTP Bank um 1,10 Prozent auf 1 648 Forint, und lagen damit im Trend mit ihren Branchenwerten in Westeuropa. MOL stiegen um 0,92 Prozent auf 8 620 Forint. Richter Gedeon fielen um 3,31 Prozent auf 23 400 Forint und die Papiere der Magyar Telekom gaben um 1,73 Prozent auf 512 Forint nach. Der Vorstandschef des Telekom-Unternehmens hatte in einem Interview bekanntgegeben, dass mehr ausländische Zukäufe zu Lasten der bisherigen Dividendenpolitik gemacht werden sollen.

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