Internationals Aktienmärkte
Schwacher Börsenschluss in Zürich

dpa-afx ZÜRICH. Die Schweizer Aktien schnitten am Donnerstag erneut schwach ab. Der SMI verlor am Berichtstag 97,94 Zähler oder 1,13 Prozent auf 8 605,23 Punkte. Der Swiss Leader Index (SLI) büßte 1,03 Prozent auf 1 322,43 Punkte ein und der breite Swiss Performance Index sank um 1,05 Prozent auf 7 051,88 Punkte.

Mit den am Vorabend angekündigten Abschreibungen des US-Versicherers AIG und von Morgan Stanley habe das nächste Krisenkapitel die Investoren eingeschüchtert, hieß es im Handel. Das Umfeld präsentiere sich weiter sehr ungünstig: Rekordstände beim Öl, Gold und der anhaltende Dollarverfall sorgten für die Verkaufsstimmung. Die Aussagen des US-Notenbank-Chefs Ben Bernanke liessen am Nachmittag die Märkte weiter absinken. Bernanke warnte vor Inflations- und Wachstumsrisiken und wies darauf hin, dass sich die Schwäche am Häusermarkt noch weiter verstärken wird.

Die Subprime-Krise habe nun auch ihre Klauen nach der Assekuranz ausgestreckt, hieß es. Die heimischen Versicherungsaktien standen entsprechend unter Druck: Baloise büßten 2,4 Prozent auf 118,30 Franken und Swiss Life 4,6 Prozent auf 298,25 Franken ein. Analysten begrüssten zwar den am Vortag angekündigten Verkauf der Banca del Gottardo durch Swiss Life, setzten aber ein Fragezeichen hinter die Wachstumschancen des Lebensversicherers.

Swiss Re (minus 0,9 Prozent auf 100,40 Franken) und ZFS (minus 0,8 Prozent auf 325 Franken) hielten sich etwas besser. Banken mussten erneut überdurchschnittliche Abgaben hinnehmen: Credit Suisse Group sanken um 2,1 Prozent auf 68,75 Franken, UBS um 1,9 Prozent auf 53,10 Franken und Julius Bär um 2,7 Prozent auf 91 Franken.

Roche (minus 1,0 Prozent auf 193,10 Franken) und Novartis (minus 1,3 Prozent auf 59,45 Franken) konnten sich dem Trend nicht entziehen. Von den defensiven Schwergewichten stützten einzig Nestle (unverändert bei 542,50 Franken) den Markt.

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