Leichte Verluste
Sorgen über US-Wirtschaft belasten Wall Street

Sorgen über eine Verlangsamung des US-Wirtschaftswachstums haben die Wall Street am Mittwoch belastet. Unter den Standardwerten fielen die Titel des Ölkonzerns Exxon Mobil, nachdem sich US-Öl weiter verbilligte.

HB NEW YORK. Die Investoren hielten sich Händlern zufolge zudem vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank (Fed) am Donnerstag zurück. Sie warteten vor allem auf den Kommentar der Fed mit Spannung, der Hinweise über die Konjunkturlage geben könnte. Eine Erhöhung des Schlüsselzinses auf 3,25 Prozent von 3,00 Prozent gilt als sicher.

Unter den Standardwerten fielen die Titel des Ölkonzerns Exxon Mobil um 1,1 Prozent auf 58,44 Dollar, nachdem sich US-Öl um einen Dollar auf 57,20 Dollar je Barrel verbilligte. Der Rückgang des Ölpreises ist zwar ein positives Signal für die Aktien, da er die Sorgen über die Auswirkung von hohen Energiekosten auf die Unternehmensgewinne verringert. Er drückt aber den Kurs der Ölaktien.

Der Leitindex Dow Jones schloss um 0,3 Prozent tiefer auf 10.374 Zählern. Im Geschäftsverlauf hatte er sich zwischen 10.433 und 10.363 Punkten bewegt. Der breiter gefasste S&P 500 fiel um 0,14 Prozent auf 1199 Stellen, der Index der Technologiebörse Nasdaq Composite um 0,05 Prozent auf 2068 Punkte.

Die zweitägige Sitzung des für die Zinspolitik verantwortlichen Offenmarktausschusses der Fed soll am Donnerstag kurz nach 20.00 Uhr MESZ enden. Allgemein wird mit einer Erhöhung des Schlüsselzinses auf 3,25 Prozent Prozent gerechnet. Anfang Juni hatte Fed-Chef Alan Greenspan gesagt, die US-Wirtschaft stehe auf solider Basis und derzeit sei keine Inflationsgefahr zu befürchten. Daher bleibe die Fed bei ihrer Haltung, wonach die lockere Geldpolitik beendet werden könne.

Höhere Zinsen sind schlecht für die Aktien, weil sie die Kreditkosten der Unternehmen und Verbraucher steigert. "Der Markt ist im Vorfeld der Fed-Sitzung ein bisschen besorgt", sagte Analyst Barry Hyman. Diese Sorgen wurden auch von den am Mittwoch veröffentlichten guten Konjunkturdaten nicht zerstreut.

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