Märkte weltweit
Asiens Börsen legen zu

Mit Erleichterung aufgenommene Konjunkturdaten aus den USA haben auch die Aktienmärkte in Asien beflügelt. Händler begründeten die Kursgewinne vor allem mit einer etwas geringeren Angst vor einer Rezession in den USA.

HB HONGKONG. Auch der stabilere Yen trug demnach zur guten Stimmung bei. Exporteure wie Canon zählten in Japan zu den größten Gewinnern auf dem Parkett. Der Euro legte im frühen Handel zu und erreichte den zweiten Tag in Folge ein Rekordhoch zum Dollar.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,88 Prozent fester bei 13 215 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg 1,87 Prozent auf 1 287 Punkte. Auch die Börsen in Singapur, Hongkong, Taiwan, Shanghai und Südkorea lagen deutlich im Plus.

"Die Anleger sind durch die besser als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten und ruhigere Wechselkursschwankungen ermutigt", sagte Zenshiro Mizuno von Marusan Securities. Am Mittwoch hatte der Index des Institute for Supply Management gezeigt, dass der Dienstleistungssektor nicht so schlecht wie von Anlegern befürchtet dasteht.

Zu den Gewinnern gehörten wegen der Wechselkursentwicklung vor allem die Aktien von Export-orientierten Unternehmen. Die Papiere des Autoherstellers Honda verteuerten sich um 1,6 Prozent, die Aktien des Digitalkamera-Herstellers Canon legten 2,2 Prozent zu.

In New York hatten die Börsen am Mittwoch wegen der positiv aufgenommenen Konjunkturdaten und des höheren Ölpreises ebenfalls Kursgewinne verzeichnet. Eine milliardenschwere Kapitalerhöhung des Anleiheversicherers Ambac wurde dagegen als Enttäuschung bewertet und belastete die Kurse von Finanzinstituten. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss bei 12 254 Punkten, das entspricht einem Plus von 0,34 Prozent. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,53 Prozent auf 1 333 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,55 Prozent auf 2272 Punkte.

Bei den Devisen erreichte der Euro am Donnerstagmorgen auf der elektronischen Handelsplattform EBS ein Rekordhoch von 1,5306 Dollar. Zum Yen wurde der Dollar mit 103,83 Yen gehandelt. Händler erklärten, der Dollar bleibe weiter unter Druck, weil die US -Notenbank Fed die Zinsen in naher Zukunft eher senken dürfte. Dagegen wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrer Sitzung am Donnerstag den Zinssatz unverändert lässt und dass sich an dieser Haltung auch in den kommenden Monaten nicht viel ändert wird.

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