Märkte Wien
Finanzwerte treiben ATX nach oben

Die Wiener Börse hat am Donnerstag mit deutlichen Gewinnen geschlossen. Der ATX stieg um 1,82 Prozent auf 2 727,41 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 34 Punkte über der Händlerprognose.

HB WIEN. Die Wiener Börse hat am Donnerstag mit deutlichen Gewinnen geschlossen. Der ATX stieg um 1,82 Prozent auf 2 727,41 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 34 Punkte über der Händlerprognose. In Wien konnten die anfänglichen Gewinne wie an anderen Börsen auch im Späthandel noch einmal deutlich ausgebaut werden. Nachdem Hoffnungen auf ein Rettungspaket für Irland für gute Stimmung gesorgt hatten, kamen am Nachmittag weitere positive Impulse von US-Konjunkturdaten und einem erfolgreichen Börsenneustart von General Motors,

Angetrieben wurde der ATX vor allem von den Finanzwerten. Stark gesucht waren Erste Group . Sie stiegen bei hohem Volumen um 3,06 Prozent auf 32,98 Euro, Raiffeisen Bank legten um 2,76 Prozent auf 41,31 Euro zu. Vienna Insurance gewannen 3,14 Prozent auf 38,75 Euro. Die Analysten von Goldman Sachs hatten ihr Kursziel für die Aktie von 37,00 Euro auf 40,00 Euro erhöht, ihre Empfehlung "Neutral" aber beibehalten.

Stark gesucht waren nach der Vorlage von Ergebnissen die Aktien von Bwin. Sie stiegen um 6,13 Prozent auf 31,96 Euro. Das Unternehmen hat im dritten Quartals zwar einen Nettoverlust eingefahren, gewachsen sind aber die Gaming-Erträge. Positiv wurde gewertet, dass die geplante Fusion mit der britischen Partygaming dem Management zufolge nach Plan läuft.

Positiv wurden die von Voestalpine vorgelegten Halbjahreszahlen aufgenommen. Die Voestalpine-Aktie schloss um 1,56 Prozent fester bei 30,01 Euro, nachdem die Zahlen die Analystenerwartungen insgesamt getroffen hatten.

Unter den weiteren Tagesgewinnern fanden sich Zumtobel mit einem Plus von 5,85 Prozent auf 15,93 Euro. RHI stiegen um 2,44 Prozent auf 26,90 Euro. Größter Verlierer im Prime Market waren Palfinger mit einem Minus von 1,89 Prozent auf 22,31 Euro. Unter den ATX-Schwergewichten ermäßigten sich Telekom Austria um 0,66 Prozent auf 11,22 Euro.

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