Marktbericht Asien
Nikkei-Index dreht zum Handelsschluss ins Plus

Die Aktienmärkte in Fernost haben zum Wochenauftakt uneinheitlich tendiert. Während die anhaltend schlechten Vorgaben aus den USA - der wichtigste Exportmarkt Asiens - auf die Stimmung drückten, wurden gute Unternehmenszahlen mit Freude aufgenommen. Die Oberhauswahl in Japan spielte keine große Rolle.

SINGAPUR. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete am Montag den Handel kaum verändert bei 17 289 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,35 Prozent auf 1 705 Zähler. Die Börsen in Taiwan und Hongkong lagen im Minus, die in Singapur und Südkorea im Plus.

Sorgen über die Probleme am amerikanischen Hypothekenmarkt und bei der Finanzierung von Unternehmensübernahmen hatten am Freitag den US-Aktien schwer zugesetzt. Die Stimmung griff nach dem Wochenende auf Asien über. „Die Investoren machen sich große Sorgen über den Markt in New York“, sagte Katsuhiko Kodama von Toyo Securities. „Wenn er die Verluste weiter ausbaut, könnte der Nikkei Probleme haben, die 17 000-Marke zu verteidigen.“ Allerdings begrenzten die guten Unternehmensergebnisse die Verluste.

Entgegen den Erwartungen spielten politische Fragen kaum eine Rolle: „Der Markt hat den Ausgang der Wahl wohl bereits eingepreist“, sagte Kodama. Ministerpräsident Shinzo Abe hatte dabei eine deutliche Niederlage erlitten.

Japanische Exportwerte litten zudem unter dem vergleichsweise starken Yen: Canon-Aktien verloren 2,6 Prozent. Zu den Konzernen, deren Papiere dank guter Quartalszahlen zulegen konnten, gehörte der Roboter-Hersteller Fanuc. Dessen Titel kletterten um 1,7 Prozent.

Der Dollar notierte zum Euro bei Kursen um 1,3639 Dollar nach 1,3633 Dollar zu Handelsschluss in New York. Zum Yen lag die US-Währung bei 118,55 Yen nach 118,60 Yen im späten US-Handel.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte hatte den Handel am Freitag 1,54 Prozent tiefer bei 13 265 Punkten beendet. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 1,6 Prozent auf 1 458 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq büßte 1,43 Prozent auf 2 562 Punkte ein.

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