Marktbericht
Börse Tokio schließt schwach nach Gewinnmitnahmen

Nach Gewinnmitnahmen im Immobiliensektor und anderen konjunktursensitiven Bereichen hat die Börse in Tokio am Donnerstag schwach geschlossen. Grund sei die Sorge um steigende Zinsen, weshalb die guten Vorgaben aus den USA nicht aufgenommen worden seien, sagte ein Händler.

HB TOKIO. Die Aktienbörse in Tokio hat am Donnerstag in Folge von Gewinnmitnahmen schwach geschlossen. Der Nikkei-225-Index notierte zum Handelsende mit einem Minus von 222,83 Punkten oder 1,37 Prozent beim Stand von 16 096,21 Zählern. Der breit gefasste Topix gab 21,72 Punkte oder 1,30 Prozent auf 1 645,06 Punkte ab.

„Es gibt derzeit keine wichtigen Käufer“, sagte Satoru Sakumoto, Händler bei Mizuho Securities. Einheimische institutionelle Investoren könnten vor dem Ende des Finanzjahres am 31. März nicht mehr kaufen und einige Teilnehmer verkauften stattdessen, um Verluste am japanischen Anleihemarkt auszugleichen. Es gebe aber die Hoffnung, dass sich das Angebot-Nachfrage-Bild wieder verbessert, da die saisonalen Verkäufe fast vorüber seien.

Unter den Einzeltiteln sanken Softbank um 1,3%, nachdem sie im Verlauf zum ersten Mal seit sechs Tagen wieder kurz unter die Marke von 3.000 Yen gefallen waren. Immobilientitel wurden von Sorgen um höhere Schuldenlasten belastet, die sich aus den nun wohl steigenden Zinsen in Japan ergeben. Auch die Neigung zu Gewinnmitnahmen sei hier nach den jüngsten Aufschlägen besonders groß, hieß es. Mitsubishi Estate verbilligten sich um 3,2% und Mitsui um 4,4%.

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