Marktbericht New York
Konjunkturdaten belasten die Wall Street

Belastet von negativ aufgenommenen Konjunkturdaten haben die US-Börsen am Freitag Verluste verbucht. Die Ausgaben für den Bau waren im Oktober stärker als erwartet gesunken. Zudem hatte sich die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe im November überraschend eingetrübt.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index schloss 0,23 Prozent tiefer bei 12 194,13 Punkten. Im Wochenvergleich verlor der US-Leitindex damit 86 Punkte. Der marktbreite S&P-500-Index verlor am Freitag 0,28 Prozent auf 1 396,72 Punkte. An der Nasdaq fiel der allumfassende Composite-Index um 0,76 Prozent auf 2 413,21 Zähler. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gab 0,90 Prozent auf 1 775,12 Punkte ab.

Home Depot kletterten mit einem Plus von 2,63 Prozent auf 38,97 Dollar an die Spitze des Dow Jones. Händler verwiesen auf eine Übernahmefantasie. Die Baumarktkette soll einem Bericht der "New York Post" zufolge in den Fokus von Finanzinvestoren geraten sein. Diese planten eine Übernahme im Volumen von 100 Mrd. $.

General Motors (GM) legten als zweitbester Wert 1,57 Prozent auf 29,69 Dollar zu. Der Autobauer hatte im November auf dem US-Markt mehr Autos verkauft als im Vorjahr. Der Absatz habe um sechs Prozent auf 297 556 Fahrzeuge zugelegt, teilte das Unternehmen am Freitagabend in Detroit mit. Zudem hat der US-Milliardär und Großinvestor Kirk Kerkorian dem "Wall Street Journal" zufolge seinen kompletten Anteil an GM abgestoßen. Er habe den Plan aufgegeben, das unprofitable Nordamerika-Geschäft von GM zu restrukturieren.

Ford verloren 1,11 Prozent auf 8,04 Dollar. Nach zuletzt anziehenden Verkaufszahlen hat das in der Sanierung steckende Unternehmen im November einen Rückschlag erlitten. Im abgelaufenen Monat gab der Absatz Ford zufolge auf dem heimischen Markt um 9,6 Prozent von 201 711 auf 182 259 Fahrzeuge nach.

Citigroup verloren 0,42 Prozent auf 49,38 Dollar. Die taiwanesische Finanzgruppe Polaris hat sich einem Pressebericht zufolge mit der Bank auf den Verkauf ihrer Beteiligung an der Bank of Overseas Chinese geeinigt. Polaris veräußere ihre Aktien für 14,15 bis 14,19 Mrd. taiwanesische Dollar (TWD) (bis zu 332 Mill. Euro), berichtete das "Wall Street Journal Europe".

Am Rentenmarkt verteuerten sich 30-jährige Staatsanleihen um 0,055 auf 99,051 Punkte. Sie rentierten mit 4,550 Prozent. Der Euro kostete 1,3334 $.

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