Marktbericht New York
US-Börsen schließen leicht im Plus

Nach leichten Verlusten im frühen Handel haben die New Yorker Börsen am Donnerstag etwas fester geschlossen. Während Sorgen über eine Abschwächung des US-Arbeitsmarktes die Kurse belasteten, sorgten die positiven Zahlen des Dienstleistungssektors für Auftrieb.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss nach wechselhaftem Handel 0,2 Prozent höher bei 12 626 Punkten. Im Tagesverlauf hatte er sich zwischen 12 527 und 12 675 Punkten bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,1 Prozent auf 1369 Zähler zu. Der Technologie-Index Nasdaq gewann 0,1 Prozent auf 2363 Punkte.

Zahlen des US-Arbeitsministeriums wiesen für die vergangene Woche die größte Zahl von Arbeitslosenhilfe-Erstanträgen seit zweieinhalb Jahren aus. Dies schürte die Sorge, dass auch der wichtigere Monatsbericht am Freitag auf eine weitere Konjunkturabschwächung hindeuten könnte. Dagegen stieg der vielbeachtete Service-Index des Institute for Supply Management (ISM) entgegen den Erwartungen, wies allerdings weiterhin eine rückläufige Geschäftstätigkeit im Dienstleistungssektor aus.

"Allgemein rechnen wir mit negativen Schlagzeilen zur Konjunktur, deshalb ist die ISM-Zahl überraschend", sagte Tim Ghriskey von Solaris Asset Management. "Aber die negative Stimmung am Markt ist ziemlich stark."

Die Aktie des Netzwerkausrüsters Cisco gab 2,9 Prozent auf 24,23 Dollar ab, nachdem die Investmentbank UBS das Unternehmen wegen Sorgen über eine rückläufige Auftragslage heruntergestuft hatte. Kursverluste von 6,4 Prozent auf 52,81 Dollar verbuchte der Navigationsgeräte-Hersteller Garmin nach der Vorlage schwacher Umsatzprognosen.

Zu den Börsengewinnern gehörte die Investmentbank Merrill Lynch, deren Chef in einem Zeitungsinterview eine weitere Kapitalerhöhung wegen der internationalen Kreditkrise ausschloss. Die Merrill-Aktie legte 1,2 Prozent auf 45,89 Dollar zu. Das Apple -Papier gewann 2,8 Prozent auf 151,61 Dollar, nachdem der Computer- und Unterhaltungskonzern bekanntgab, er habe mit seinem Online-Angebot iTunes den Wal-Mart -Konzern als größten Musik-Einzelhändler der USA abgelöst.

Kursgewinne von 5,9 Prozent auf 122,58 Dollar verbuchte der BlackBerry -Hersteller Research in Motion, der am Mittwoch nach Börsenschluss mit Geschäftszahlen und Ausblick die Markterwartungen übertroffen hatte.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,25 Mrd. Aktien den Besitzer. 1816 Werte legten zu, 1296 gaben nach und 96 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,97 Mrd. Aktien 1361 im Plus, 1499 im Minus und 139 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 5/32 auf 99-9/32. Sie rentierten mit 3,585 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 14/32 auf 99-28/32 und hatten eine Rendite von 4,382 Prozent.

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