Marktbericht Österreich
Börse Wien: Alle Blue Chips im Plus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 67,46 Punkte oder 3,84 Prozent auf 1 822,31 Einheiten.

HB WIEN. Bei sehr schwachen Umsätzen legte der Wiener Aktienmarkt einen sehr starken Handelstag hin. Im Späthandel kam dann noch einmal ein Schub Kauforders in den Markt und zog den ATX weiter nach oben. Die Schlussauktion ließ den Leitindex jedoch unterhalb seines Tageshochs schließen.

Die schwachen Volumina führten Händler auf das Ausbleiben der US-Händler zurück. Am Donnerstag blieb die New Yorker Aktienbörse wegen des Feiertages Thanksgiving geschlossen.

Ein etwas gesunkener Ölpreis konnte den Aktien von Schoeller-Bleckmann ebensowenig etwas anhaben wie eine Senkung des Kursziels von 74 auf 42 Euro durch die Analysten von Unicredit.Das Anlagevotum "Buy" bestätigen die Experten jedoch. Schoeller-Aktien kletterten an die Spitze des Kurszettels mit einem Aufschlag von 17,70 Prozent auf 3,59 Euro.

Dagegen gerieten die Papiere von AVW Invest unter die Räder. Sie fallen per 1. Dezember aus dem ATX prime market und verschlechterten sich um 9,97 Prozent auf 13,54 Euro. Noch schwächer zeigten sich nur die Aktien von Constantia Packaging, die um 16,52 Prozent auf 20,87 Euro nachgaben.

Sehr stark präsentierten sich die Immobilienaktien. Warimpex prägten mit ihren einem Händlern zufolge gut ausgefallenen Neunmonatszahlen die freundliche Stimmung. Eco Business kletterten an die Spitze des Kurszettels mit einem Plus von 16,94 Prozent auf 1,45 Euro. Warimpex folgten knapp dahinter mit Aufschlägen von 16,50 Prozent auf 1,20 Euro.

Uniqa Versicherungen legten ebenfalls Unternehmenszahlen vor. Die Titel erhöhten sich nach einem schwachen Start um 3,57 Prozent auf 17,40 Euro. Der Versicherer hat die Analystenprognosen deutlich verfehlt. Gleichzeitig gab das Uniqa-Management eine Gewinnwarnung für 2008 aus. Das Ergebnis werde voraussichtlich deutlich unter dem Wert des Vorjahres liegen.

Alle Blue-Chips schlossen fester. Am deutlichsten nach oben ging es für die Titel der Erste Group Bank , die um 5,88 Prozent auf 18,0 Euro anzogen . Bankenwerte gehörten europaweit mit Aufschlägen von durchschnittlich 4,07 Prozent im Euro-Stoxx-600 zu den gefragtesten Branchen.

Zur Telekom Austria meldeten sich die Analysten der Erste Group zu Wort. Sie haben das Kursziel für die Aktien von 16,60 auf 12,70 gesenkt. Das Anlagevotum wurde jedoch mit "Accumulate" bestätigt. Telekom-Anteile rückten um 2,87 Prozent auf 10,75 Euro vor.

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