Marktbericht
US-Börsen schließen uneinheitlich

Der enttäuschende Ausblick des Technologiekonzerns Texas Instruments hat am Dienstag die US-Börsen belastet. Nun geht die Furcht um, auch andere große Unternehmen könnten ihre Gewinnprognosen reduzieren. Auch Spekulationen über höhere Zinsen waren Thema am Markt. Ein niedrigerer Ölpreis belastete unterdessen die Titel von Ölfirmen.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss rund 0,2 Prozent stärker bei 10.980 Punkten. Im Handelsverlauf bewegte er sich zwischen 10.928 und 10.989 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor um rund 0,2 Prozent auf 1275 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab um 0,77 Prozent auf 2268 Stellen nach.

„Die Stimmung am Markt ist von äußerst großer Vorsicht geprägt“, sagte Al Goldman von A.G. Edwards. „Sobald ein paar Anleger verkaufen, kommt es fast schon zu einer Kettenreaktion - es beschleunigt sich von selbst.“ Verluste am Dow wurden vor allem von Kursgewinnen des Autokonzerns General Motors aufgefangen: Die GM-Aktien legten um rund 2,4 Prozent auf 20,29 Dollar zu, nachdem das Unternehmen Änderungen in seinen Pensionsleistungen angekündigt hatte, was Personalkosten sparen könnte.

Die Aktien von Texas Instruments rutschten um rund 3,3 Prozent auf 31,26 Dollar ins Minus, nachdem der weltweit größte Hersteller von Handy-Chips am Montagabend seine Prognose für das laufende erste Quartal eingegrenzt hatte. Die Aktien des Konkurrenten Intel verloren um rund 1,2 Prozent auf 20,06 Dollar. Der weltweit größte Chip-Hersteller hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, sein Umsatz werde im laufenden Quartal geringer ausfallen als erwartet.

Auch in der Telekommunikationsbranche gaben die Anteilsscheine zahlreicher Unternehmen nach, nachdem der ehemalige Monopolist AT&T die Übernahme des Konkurrenten BellSouth bekannt gegeben hatte. Zudem stufte die Citigroup am Dienstag ihre Ratings für BellSouth und Qwest Communications International herunter. AT&T-Aktien lagen rund 1,8 Prozent im Minus, Bellsouth-Aktien verloren rund 2,1 Prozent und Qwest-Aktien rutschten um rund 6,7 Prozent.

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