Marktbericht USA
Sturmsaison treibt die Wall Street um

Widersprüchliche Einflüsse haben die US-Börsen am Freitag uneinheitlich tendieren lassen. Die Börsianer standen unter Druck durch steigender Ölpreise wegen eines Sturms im Golf von Mexiko und duch Zinsängsten vor der Bernanke-Rede. Nur die Technologiewerte sorgten für gute Stimmung.

HB NEW YORK. Ein drohender Sturm im Golf von Mexiko trieb den Ölpreis in die Höhe und belastete damit die Kurse der großen Industrieunternehmen, die im Minus schlossen. Eine Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke schwächte dagegen Ängste vor neuen Zinserhöhungen ab. Nur die Kurse von Technologiewerten lagen eindeutig im Plus.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss um 0,18 Prozent im Minus bei 11 284 Punkten. Im Verlauf hatte er sich zwischen 11 317 und 11 260 Zählern bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index fiel um 0,07 Prozent auf 1295 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq gewann 0,15 Prozent auf 2140 Punkte.

Damit ergibt sich im Wochenverlauf für den Dow ein Verlust von 0,86 Prozent und für den S&P ein Minus von 0,55 Prozent. Der Nasdaq verlor 1,09 Prozent.

"Es gibt die Angst, dass das Tiefdruckgebiet in der Karibik zu einem Hurrikan werden könnte", sagte Todd Clark vom Brokerhaus Nollenberger Capital Partners. Bei den Investoren wuchs deshalb die Furcht vor Schäden an den Ölplattformen und einer Beeinträchtigung der Liefermengen. Der Preis für leichtes US-Rohöl zur Lieferung im Oktober lag im späten Handel bei 72,41 Dollar.

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