Marktbericht USA
Wall Street schließt im Plus

Die US-Börsen haben am Donnerstag in einem ruhigen Handel leichte Gewinne verbucht. Die leicht positive Stimmung halte auch vor den am morgigen Karfreitag anstehenden Arbeitsmarktdaten an, auch wenn hier nicht mit positiven Überraschungen gerechnet werde. Vor dem langen Wochenende seien die Umsätze aber erwartungsgemäß dünn gewesen, sagten Börsianer.

dpa-afx NEW YORK. Der Dow Jones gewann 0,24 Prozent auf 12 560,20 Zähler. Der marktbreite S & P-500-Index stieg um 0,31 Prozent auf 1 443,76 Zähler. An der Nasdaq legte der Composite-Index um 0,51 Prozent auf 2 471,34 Punkte zu. Der Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 0,62 Prozent auf 1 812,94 Zähler.

Die in den USA gehandelten Anteilsscheine von Daimler-Chrysler legten um 2,70 Prozent auf 84,80 Dollar zu. Der amerikanische Milliardär Kirk Kerkorian hat offiziell Interesse an dem Autobauer Chrysler angemeldet. In einem Brief an Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche sei ein Angebot von 4,5 Mrd. Dollar in Aussicht gestellt worden, teilte Kerkorians Investmentfirma Tracinda mit. Händlern zufolge ist damit der Anfang gemacht, die Höhe des Angebots dürfte aber kaum ausreichen. "Am Markt wurden ja schon Gerüchte von bis zu sieben Mrd. herumgereicht", sagte ein Börsianer. Positiv sei auch, dass nun ein weiterer Interessent auf den Plan getreten sei.

Von diesem Gebot wurden auch die Aktien von General Motors (GM) mit nach oben getrieben - sie gewannen an der Spitze des Dow Jones 2,80 Prozent auf 31,90 Dollar. Bevor sich Kerkorian im Dezember von seinem Paket trennte, war er einer der größten Aktionäre bei GM.

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Aktien von Micron Technology fielen nach Zahlen um 4,64 Prozent auf 11,51 Dollar. Der Speicherchip-Hersteller hatte im zweiten Geschäftsquartal einen größeren Verlust ausgewiesen als von Experten erwartet. Zudem stufte Goldman Sachs die Titel von "Neutral" auf "Sell" ab und reduzierte das Kursziel von zwölf auf 10 Dollar. Die zuversichtliche Haltung des Unternehmens auf der Analystenkonferenz bremse aber größere Kursverluste, sagten Börsianer.

Unterdessen sprangen webmethods um 27,20 Prozent auf 9,26 Dollar nach oben. Die deutsche Software AG will den US-Softwareanbieter für 9,15 Dollar je Anteilschein übernehmen. Insgesamt zahlt die Software AG 546 Mill. Dollar. Der Aufsichtsrat der Software AG hat dem Zukauf ebenso zugestimmt wie der Verwaltungsrat von webmethods. Die Transaktion wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2007 abgeschlossen sein.

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