Marktbericht Wien
Österreichische Börse dreht zu Handelsschluss ins Plus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 15,97 Punkte oder 0,41 Prozent auf 3 919,07 Einheiten. Nach einer Eröffnung auf positivem Terrain notierte die Wiener Börse bis zum frühen Nachmittag mit festeren Kursen.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 15,97 Punkte oder 0,41 Prozent auf 3 919,07 Einheiten. Nach einer Eröffnung auf positivem Terrain notierte die Wiener Börse bis zum frühen Nachmittag mit festeren Kursen. Am Nachmittag brachten die enttäuschenden Daten zum US-Arbeitsmarkt die Börsen weltweit unter Druck. Im März ist die Anzahl der US-Arbeitsplätze um 80 000 gesunken. Ökonomen hatten mit einem Minus von nur 50 000 Arbeitsplätzen gerechnet. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,1 Prozent von 4,8 Prozent im Vormonat. Kurz vor Handelsschluss konnte sich der Wiener Leitindex gemeinsam mit dem europäischen Umfeld noch ins Plus vorarbeiten.

OMV gewannen 1,84 Prozent auf 43,69 Euro. Im Streit um angeblich zu teuren Flugzeugsprit, in dem die AUA die OMV vor die Wettbewerbshüter und das Kartellgericht gebracht hat, gibt es einen Richterspruch. Bis zum 30. Juni 2008 muss die OMV ganz aus dem Betankungsunternehmen Flughafen Schwechat Hydrantengesellschaft (FSH) aussteigen, und die Logistikkette zum Flughafen mitsamt der Pipeline muss geöffnet werden. AUA-Aktien schlossen mit minus 0,43 Prozent bei 4,68 Euro.

Unter den verbleibenden ATX Five Werten konnten Telekom Austria mit einem Aufschlag von 1,61 Prozent auf 13,92 Euro aus dem Handel gehen. Raiffeisen International gewannen 0,43 Prozent auf 94,00 Euro. Voestalpine verloren 0,65 Prozent auf 44,61 Euro und Erste Bank schlossen unverändert bei 42,50 Euro.

Zu den Gewinnern gehörten Skyeurope mit einem Aufschlag von 2,00 Prozent auf 1,02 Euro. Im März 2008 sind die Passagierzahlen um 16,2 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode gesteigert worden, gab das Unternehmen bekannt.

Am unteren Ende der Kurstafel verloren Christ Water Technology 5,86 Prozent auf 9.80 Euro nach Zahlen. Im vergangenen Geschäftsjahr 2007 ist der Nettogewinn von 3,3 auf 2,3 Mill. Euro gesunken, gab das Unternehmen bekannt. Ein Händler bezeichnete die Ergebnisse als "eher schwach", verwies aber auf den positiven Ausblick. Für 2008 sei bereits ab dem ersten Quartal eine klare Trendwende absehbar, erklärte der Vorstandschef. Für 2008 sagt das Unternehmen "zumindest" eine Verdopplung des Betriebsergebnisses (Ebit) voraus.

A-Tec gingen mit einem Plus von 1,42 Prozent bei 51,50 Euro aus dem Handel. Die serbischen Behörden haben den Antrag auf neuerlichen Zahlungsaufschub für den noch offenen Kaufpreis von 316 Mill. Dollar für den Kupferproduzenten RTB heute abgelehnt. Die Behörden fordern die Überweisung des Fehlbetrages bis heute Mitternacht. Bei einer nichtfristgerechten Bezahlung soll der Vertrag aufgelöst werden, berichten serbischen Medien in Berufung auf Mitteilungen der serbischen Regierung.

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