Marktbericht Wien
Voestalpine zieht ATX nach unten

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 30,21 Punkte oder 0,63 Prozent auf 4 781,64 Einheiten. Vor allem das Minus bei den Aktien der Voestalpine drückte auf das Börsenbarometer, sagten Händler. "Die Aufschläge bei der OMV und dem Verbund haben stärkere Verluste verhindert." Die Aktien der OMV konnten in einem freundlichen Sektor um 0,73 Prozent auf 49,42 Euro zulegen.

Bei den Versorgern ging es noch deutlicher nach oben. Verbund zogen bei hohem Volumen kräftig um 4,10 Prozent auf 43,20 Euro an und EVN legten um 2,32 Prozent auf 89,02 Euro zu. "Die geplante Strompreiserhöhung in Deutschland sorgt hier für Rückenwind", hieß es von einem Händler. Der Verbund will mit seinem Partner Sabanci in der Türkei bis zum Jahr 2015 rund 6,5 Mrd. Dollar investieren, wurde ferner bekannt.

Voestalpine gerieten hingegen unter Abgabedruck und büßten 4,64 Prozent auf 61,70 Euro ein. Der Stahlkonzern hat die angekündigte Hybridanleihe am Kapitalmarkt platziert. "Die Aktien sind zuletzt jedoch ganz gut gelaufen und kommen nun wieder etwas zurück", meinte ein Händler. Auch andere europäische Stahlwerte fanden sich heute auf der Verliererseite.

Im Banken-Sektor stiegen Raiffeisen nach schwächerem Verlauf noch um 0,63 Prozent auf 114,00 Euro. Erste Bank schlossen hingegen um 1,48 Prozent tiefer bei 56,70 Euro. Unter den weiteren Indexschwergewichten zeigten sich Telekom Austria mit minus 0,21 Prozent auf 18,81 Euro nur wenig verändert. JP Morgan hat die Einschätzung "overweight" bestätigt und das Kursziel von 23,90 auf 25,30 Euro erhöht.

Wienerberger verbilligten sich um 0,87 Prozent auf 45,84 Euro. Die Analysten der Citigroup haben das Anlagevotum für den Baustoffkonzern von "buy" auf "hold" und das Kursziel von 57,79 auf 50,00 Euro gesenkt.

Flughafen Wien stiegen um 1,70 Prozent auf 76,99 Euro. Die Unicredit hat ihr Kursziel für die Papiere von 85 auf 89 Euro angehoben. Für Wolford haben die Analysten das Kursziel hingegen von 44 auf 42 Euro nach unten revidiert, die Kaufempfehlung aber beibehalten. Wolford-Aktien gewannen 0,46 Prozent auf 32,50 Euro.

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