Schlussbericht
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Äußerungen der US-Notenbank (Fed) wurden am Dienstag als Signal für ein baldiges Ende der Zinserhöhungsphase gewertet. Die Wall Street bedankte sich mit kräftigen Kursgewinnen. Zuvor hatte noch ein deutlich gestiegener Ölpreis die Standardwerte belastet.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 10 877 und einem Tief von 10 787 Punkten. Er verließ den Handel um 0,47 Prozent fester bei 10 871 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg um 0,51 Prozent auf 1261 Zähler. Der Index der US-Technologiebörse Nasdaq notierte um 0,53 Prozent im Plus bei 2253 Punkten.

Dem Protokoll der Zinssitzung der Fed vom 1. November zufolge sind die US-Währungshüter besorgt über die Inflationsrisiken. Sie überlegen aber zugleich, wie sie die Basis für eine Beendigung des Zinserhöhungs-Zyklus legen sollen. Vor allem dieses Signal treibe den Markt an, sagte Analyst Christopher Johnson von Schaeffer's Investment Research. Profitieren konnten vor allem die Papiere der großen Einzelhändler, die von höheren Zinsen und dadurch niedrigeren Verbraucherausgaben oftmals als erste getroffen werden: Wal-Mart-Aktien legten etwa um 1,2 Prozent auf 50,20 Dollar zu.

Zuvor hatte der Markt noch durch den um mehr als einen Dollar gestiegenen Ölpreis einen Dämpfer erhalten: Nach etlichen Wochen ungewöhnlich milden Herbstwetters hatte die Nachfrage nach dem Energierohstoff zuletzt wieder zugenommen. Entsprechend kletterte der Preis für ein Barrel (knapp 159 Liter) US-Leichtöl am Dienstag auf über 58,80 Dollar.

Unattraktiv für die Investoren waren erneut Papiere des US-Autoherstellers General Motors, die um 1,3 Prozent auf 23,27 Dollar nachgaben. Analysten zufolge ist keineswegs sicher, dass der angeschlagene Konzern durch die am Vortag angekündigten umfassenden Stellenstreichungen und Werksschließungen Milliarden einsparen kann. Papiere des US-Konsumgüterriesen Procter & Gamble verloren 0,9 Prozent auf 57,14 Dollar. Das Unternehmen hatte am Vortag angekündigt, einzelne Preiserhöhungen für Windelprodukte zurückzunehmen.

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