Sony-Aktie gehört zu den größeren Kursverlierern
Börse in Tokio schließt uneinheitlich

Die Börse in Tokio hat am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Vor Beginn der so genannten goldenen Ferienwoche in Japan gab der Nikkei-Index leicht nach. Am Donnerstag bleibt die Börse wegen eines Feiertages geschlossen. Am Devisenmarkt legte der Dollar in Fernost nach positiven US-Konjunkturdaten zum Euro zu.

HB TOKIO. Insbesondere Toshiba und Sony hätten mit ihren Ausblicken die Erwartungen des Marktes enttäuscht, sagte Yasuo Ueda von Meiwa Securities. In den Sog dieser negativen Kursentwicklung geriet auch der Elektronikkonzern Matsushita Electric Industrial, der seine positiven Geschäftszahlen allerdings erst nach Börsenschluss vorlegte. Händlern zufolge agierten Investoren vor der Feiertagswoche in Japan insgesamt zurückhaltend. Die Börse in Tokio wird wegen der „Goldenen Woche“-Feiertage von Donnerstag bis Mitte nächster Woche geschlossen bleiben.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss um 0,34 Prozent niedriger bei 12 004 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,16 Prozent auf rund 1207 Zähler zu, wobei Bankenwerte den Index stützten.

Besonders gefragt bei den Anlegern waren Aktien der Unternehmen, die in den vergangenen Tagen solide Quartalsergebnisse bekannt gegeben hatten wie etwa Canon. Die Aktien des Kopierer- und Kameraherstellers legten 0,7 Prozent zu. Verkauft wurden hingegen vor allem Technologie-Titel, bei denen die Prognosen die Erwartungen an den Märkten verfehlt hatten. Dazu zählten die Aktien des Elektronikkonzerns Toshiba, die mehr als sieben Prozent fielen.

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