Super kostet 1,40 je Liter
Benzin- und Ölpreis erklimmen Rekordhochs

Die Rekordpreise für Rohöl sind am Donnerstag auf die deutschen Tankstellenpreise durchgeschlagen. Diese kletterten auf ein Rekordhoch, nachdem die Sorge vor geopolitischen Spannungen nach den jüngsten israelischen Luftangriffen im Libanon zuvor bereits die Ölpreise auf neue Rekordstände getrieben hatte.

HB HAMBURG. Marktführer Aral erhöhte am späten Nachmittag die Preise für Benzin und Diesel um drei Cent je Liter. Im bundesweiten Durchschnitt kostete ein Liter Superbenzin damit erstmals in diesem Jahr 1,40 Euro, Diesel 1,18 Euro. Als Ursache nannte ein Unternehmenssprecher in Bochum die hohen Rohölpreise, die sich auch bei den Ölprodukten Benzin und Diesel widerspiegeln. Zudem ist während der Sommersaison in den USA und Europa die Nachfrage nach Treibstoff besonders hoch, was ebenfalls die Preise oben hält.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI kletterte zugleich in der Spitze bis auf 76,40 $. Damit wurde die alte Rekordmarke vom vergangenen Freitag von 75,78 Dollar klar übertroffen. Am späten Nachmittag stand der WTI-Preis bei 76,15 Dollar, das sind 1,20 Dollar mehr als am Vortag. In der nächsten Zeit gilt unter Rohstoffexperten ein Sprung über die Marke von 80 Dollar als nicht mehr ausgeschlossen.

Auch an der Rohstoffbörse in London erreichte der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent mit zeitweise 76,23 Dollar einen neuen Rekordstand, am späten Nachmittag kostete das Barrel 76,03 Dollar. Neben den israelischen Luftangriffen auf den Libanon belasten Händlern zufolge der schwelende Konflikt um das Atomprogramm des Iran und der Rückgang der Lagerbestände in den USA die Ölmärkte.

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