US-Börse schließt schwächer
Autopapiere und IBM ziehen Wall Street ins Minus

Eine Abstufung von Anleihen der Autokonzerne GM und Ford durch die Ratingagentur Standard & Poor's verdarb den Anlegern an der Wall Street gründlich die Kauflaune. Die Aktien beider Unternehmen gaben deutlich nach und zogen den Rest des Marktes mit.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index fiel um 44,26 Zähler oder 0,4 Prozent auf 10340,38 Punkte. Im Verlauf hatte der Dow bis zu 88 Zähler im Minus notiert. Der technologieorientierte NASDAQ - Index verlor 0,43 Zähler auf 1961,80 Punkte.

Händler führten als Grund für die Minuszeichen vor allem die Herunterstufung der Bonität von General Motors (GM) und Ford auf Junk-Status durch Standard & Poor's (S&P) als Grund ins Feld. Umsetzt wurden 1,61 (1,80) Mrd Aktien. 1.760 Kursgewinnern standen 1.557-verlierer gegenüber. 165 Titel notierten unverändert.

Nach der Mittagspause gab die Agentur Standard & Poor's bekannt, dass sie das Kredit-Rating von General Motors und Ford Motor auf das Niveau von "Schrott-Anleihen" gesenkt habe. Damit müssen die beiden Autohersteller den Anlegern für Anleihen höherer Zinsen zahlen.

Die Aktien beider Unternehmen gaben deutlich nach und zogen den Rest des Marktes mit. Abgegeben wurden auch Finanzwerte wie Bank of America. Im Blickpunkt der Investoren stand ferner IBM. Im Zuge von Kosteneinsparungen will der Computerhersteller weltweit bis zu 13 000 Stellen abbauen.

Im Blickpunkt der Investoren stand ferner IBM. Im Zuge von Kosteneinsparungen will der Computerhersteller weltweit bis zu 13 000 Stellen abbauen. Der Rücktritt von Firmenchef Raymond Gilmartin belastetet den Kurs der Merck-Aktie. Die Papiere von Gillette fielen trotz eines Gewinnanstiegs im ersten Quartal und auch Procter & Gamble wurden verkauft. P&G hat im Januar die Übernahme von Gillette angekündigt.

Wall-Street-Anleger begrüßten den vom Arbeitsministerium gemeldeten Anstieg der Produktivität im ersten Quartal, doch der Anstieg des Ölpreises brachte Nervosität aufs Parkett. An der Rohstoffbörse verteuerte sich das Barrel Öl um um 70 Cents auf 50,83 Dollar.

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