US-Börsen
Wall Street schließt deutlich im Plus

Beflügelt von einem positiv aufgenommenen US-Arbeitsmarktbericht haben die US-Börsen am Freitag fester geschlossen. Während die Standardwerteindizes auf den höchsten Stand seit Mitte Mai kletterten, erreichten die Indizes der technologielastigen Nasdaq-Börse neue Dreimonats-Hochs.

HB NEW YORK. Beflügelt von einem positiv aufgenommenen US-Arbeitsmarktbericht haben die US-Börsen am Freitag fester geschlossen. Während die Standardwerteindizes auf den höchsten Stand seit Mitte Mai kletterten, erreichten die Indizes der technologielastigen Nasdaq-Börse neue Dreimonats-Hochs. Die Arbeitsmarktdaten seien mit überraschend vielen neuen Stellen und einer von 4,8 auf 4,7 Prozent gesunkenen Arbeitslosenquote etwas besser als erwartet ausgefallen, hätten aber keine neuen Zinssorgen ausgelöst, sagten Händler. Autowerte standen mit Absatzzahlen im Fokus.

Der Dow Jones Industrial Average (Djia) gewann bis Handelsschluss 0,73 Prozent auf 11 464,15 Punkte - im Wochenvergleich stieg der US-Leitindex damit um 3,21 Prozent. Der S&P-500-Index legte am Freitag 0,55 Prozent auf 1 311,01 Punkte zu. An der Nasdaq-Börse stieg der alle Werte umfassende Composite Index um 0,43 Prozent auf 2 193,16 Zähler. Damit ergibt sich ein Wochenplus von 2,47 Prozent. Der Auswahlindex Nasdaq 100 rückte auf Tagessicht um 0,62 Prozent auf 1 589,47 Punkte vor.

Aktien von General Motors (GM) gingen mit plus 3,74 Prozent bei 30,27 Dollar an der Dow-Spitze aus dem Handel. Der weltgrößte Autobauer lieferte auf seinem Heimatmarkt im August mit 368 776 Stück acht Prozent mehr Fahrzeuge als ein Jahr zuvor aus. GM verdanke diesen Zuwachs der Markteinführung verschiedener neuer Modelle, teilte das Unternehmen mit.

Ford-Motor-Papiere rutschten dagegen nach den Absatzzahlen ins Minus. Als drittgrößter Verlierer im S & P-100-Index gaben sie 1,19 Prozent auf 8,27 Dollar ab. Der angeschlagene US-Autobauer setzte im August in den USA vor allem wegen des Rückgangs bei Geländewagen (SUV) und Pick-Ups mit 255 112 Fahrzeugen, 11,6 Prozent weniger als im Vorjahr ab.

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