US-Märkte
Dow Jones schließt am letzten Handelstag mit einem Jahresplus

Zwar schließt die Wall Street am Freitag etwas tiefer, doch der weltweit bekannteste Index legt auf Jahressicht um mehr als fünf Prozent zu. Zu den Gewinnern des Jahres gehört die Fastfood-Kette McDonald's.
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New YorkDer Dow Jones Industrial hat 2011 trotz eines leichten Schwächeanfalls am letzten Handelstag des Jahres mit einem Plus abgeschlossen. Am Freitag ging der weltweit bekannteste Index mit einem Abschlag von 0,57 Prozent auf 12217,56 Punkte aus dem Handel. Auf Jahressicht konnte der Dow allerdings dennoch um 5,53 Prozent zulegen. Die wichtigsten europäischen und asiatischen Indizes mussten hingegen zum Teil herbe Verluste hinnehmen.

Der breiter gefasste S&P 500 verlor am Freitag 0,43 Prozent auf 1257,61 Punkten. Damit hat er sich im Jahresvergleich prozentual nicht verändert. An der Technologiebörse Nasdaq beendete hingegen der Composite nicht nur den Handelstag, sondern auch das gesamte Jahr im Minus. Der Index verlor am Freitag 0,33 Prozent auf 2605,15 Punkte, der Jahresverlust betrug 1,80 Prozent.

Der Auswahlindex Nasdaq 100 hingegen konnte trotz eines Abschlags von 0,32 Prozent auf 2277,83 Punkte am letzten Handelstag das Jahr mit plus 2,70 Prozent abschließen.

Die beiden im Dow vertretenen Banken waren auch in der Liste der zehn größten Jahresverlierer zu finden. Den unrühmlichen ersten Platz belegte Bank of America mit einem satten Abschlag von 58,32 Prozent. JP Morgan verloren 21,43 Prozent.

Vor dem Hintergrund von Sorgen um die weltweite Wirtschaftsentwicklung mussten Aktionäre des Aluminiumkonzerns Alcoa mit minus 43,79 Prozent ebenfalls einen herben Kursrückgang einstecken. Hewlett-Packard brachen um 38,76 Prozent ein. Hier dürfte das Minus allerdings auch hausgemachte Gründe haben: Ein durch den damaligen Unternehmenschef Leo Apotheker angekündigter drastischer Strategieschwenk war von Nachfolgerin Meg Whitman kurz nach dem Chefwechsel wieder kassiert worden.

An der Spitze der Gewinnerliste glänzten McDonald's mit einem satten Aufschlag von 30,75 Prozent. Die Schnellrestaurant-Kette, die zu den Lieblingsunternehmen der US-Investorenlegende Warren Buffett gehört, hatte das Jahr über unbeeindruckt von den weltweiten Turbulenzen Umsatz und Gewinn gesteigert.

Mit IBM (+25,42%) und Intel (+15,64%) zeigten zwei Technologieunternehmen, dass Anleger mit Aktien dieser Branche durchaus auch deutliche Gewinne einfahren konnten.

Der Euro gab im Vergleich zum europäischen Nachmittagshandel etwas nach und kostete zuletzt 1,2950 Dollar. Richtungweisende zehnjährige US-Anleihen gewannen 6/32 Punkte auf 101 2/32
Punkte. Die Rendite lag bei 1,879 Prozent.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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