Verlierer im Dax
Schwaches US-Geschäft belastet Post-Aktie

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktie der Deutschen Post hat sich am Mittwoch im frühen Handel als schwächster Dax-Wert mit klaren Verlusten entwickelt. Händler nannten als Hauptgrund die bislang schwache Entwicklung der Logistiktochter DHL in den USA. Die Post-Aktie war zuletzt bei 15,84 Euro um 4,00 Prozent leichter, während der Dax bei 3 914,44 Zählern um 0,83 Prozent stieg.

Der Bonner Logistikkonzern hat die Ziele für das USA-Geschäft deutlich gekappt und damit Marktgerüchte von Mitte September bestätigt. DHL, die Express- und Logistiktochter, wird nicht vor 2006 in die Gewinnzone vorstoßen. "Im kommenden Jahr erwarten wir einen Verlust von bis zu 300 Mill. Euro", sagte Post-Finanzvorstand Edgar Ernst der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Noch zur Vorlage der Halbjahreszahlen hatte Post-Chef Klaus Zumwinkel versichert, DHL Amerika werde 2005 die Gewinnschwelle erreichen.

Belastend wirkten einem Händler der SEB in Frankfurt zufolge auch die Gerüchte über den Kauf der Logistik-Tochter von Karstadt-Quelle. Karstadt-Quelle stehe kurz davor, den Zuschlag für zwei Logistik-Töchter und mehrere Logistikzentren zu erhalten, meldete die "Financial Times Deutschland" am Morgen.

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