Wall Street
Dow Jones knackt wichtige 11.000-Punkte-Marke

Nach herben Verlusten am Vortag haben die US-Börsen wieder Boden gut gemacht. Auftrieb gaben gute Zahlen von Cisco und unerwartet positive Job-Daten. Das Auf und Ab der Kurse könnte aber noch länger anhalten.
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New YorkNach den jüngsten Kurseinbrüchen haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag gutgemacht. Dank ermutigender Zahlen vom weltgrößten Netzwerkausrüster Cisco und dem Medienkonzern News Corp sowie erfreulicher Nachrichten vom Arbeitsmarkt legten die drei wichtigsten Indizes deutlich mehr als drei Prozent zu. Auch die Nachricht von einem geplanten deutsch-französischen Gipfeltreffen sorgte vorübergehend für Ruhe an den Märkten. Nachdem Bankenwerte zuletzt zu den stärksten Verlierern gehörten, trugen sie nun die Aufwärtsbewegung mit. Die im S&P-500 notierten Finanzinstitute legten etwa sieben Prozent zu. Die Sorgen um das französische Bankensystem traten in den Hintergrund.

Analysten sind der Meinung, dass das Auf und Ab der Kurse noch länger anhält, und begründen dies mit Unsicherheiten nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA durch S&P. Zudem steht Europa weiter im Mittelpunkt. „Wir werden von den Nachrichten aus Europa getrieben, und bis wir Klarheit erhalten, ist es schwer, Bodenhaftung zu bekommen. Zur gleichen Zeit ist der Markt extrem überverkauft“, sagte Analyst Art Hogan von Lazard Capital Markets. Er fasste zusammen: „Volatilität ist wirklich das Wort der Woche.“

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit Gewinnen von 3,9 Prozent auf 11.143 Punkten und notierte damit wieder über der handelstechnisch wichtigen Marke von 11.000 Zählern. Im Handelsverlauf pendelte der Leitindex zwischen 10.729 und 11.278 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 4,6 Prozent auf 1172 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte sogar um 4,7 Prozent auf 2492 Punkte. Der Dax in Frankfurt schloss mit Aufschlägen von 3,3 Prozent auf 5797 Stellen.

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Job-Daten sorgen für Erleichterung

Kommentare zu " Wall Street: Dow Jones knackt wichtige 11.000-Punkte-Marke"

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  • Wer sagt, dass die 11.000er-Marke wichtig ist?
    Die 8.000er-Marke, 9.000er-Marke, 10.000er-Marke, 12.000er-Marke, 13.000er-Marke, 14.000er-Marke, 15.000er-Marke ist natürlich auch immer psychologisch super, mega wichtig...

    Handelsblatt: Was soll das?
    Bei diesen "Marken" werden nicht mehr/weniger automatisch Orders ausgeführt als sonst! Noch nie am TradingDesk gesessen??

    Think realistically!

  • ausserdem lassen sich mit dem birth/death Modell immer noch gewünschte Ergebnisse tricksen.

    Die tatsächliche Arbeitslosigkeit in den USA soll bei knapp über 20% liegen. Aber unsere Politik ist auch tricky.

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