Wall Street
Zinshoffnung hebt Dow über 21.000 Punkte

An der Wall Street geht die Rekordrally weiter. Anleger reagierten positiv auf den ersten Auftritt von US-Präsident Donald Trump vor dem Kongress und auf neue Fed-Signale. Davon profitierten besonders Finanztitel.
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New YorkNeue Zinssignale der US-Notenbank und ein versöhnlicher Kongress-Auftritt von Präsident Donald Trump haben die Wall Street auf Rekordstände getrieben. Der Dow Jones sprang am Mittwoch erstmals über die Marke von 21.000 Punkten. Zu den Gewinnern zählten die Aktien von Banken und Industrieunternehmen.

Der Dow Jones ging 1,5 Prozent höher bei 21.115 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 1,4 Prozent auf 2395 Zähler vor. Im Verlauf übersprang er erstmals die Marke von 2400 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 5904 Punkte. S&P und Nasdaq markierten zum Schluss Rekordstände. In Frankfurt stieg der Dax kurzzeitig auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 12.074 Punkten und schloss zwei Prozent im Plus bei 12.067 Zählern.

Trump lieferte in seiner Rede vor beiden Parlamentskammern zwar keine Details zu seinen Steuer- und Konjunkturplänen, bekräftigte aber seine wirtschaftsfreundliche Haltung und schlug gemäßigte Töne an. "Trump gab sich sehr präsidial", sagte der Geschäftsführer des Finanzhauses Janly Capital, Andre Bakhos. "Die Art, wie er die Botschaft seiner Rede herüberbrachte, stimmt die Anleger optimistisch."

Derweil sprach sich nun auch der US-Notenbanker Robert Kaplan für baldige Leitzinserhöhungen aus. „Wir sollten den Prozess schrittweiser Zinsanhebungen beginnen“, sagte der Präsident der regionalen Notenbank von Dallas. Bereits am Vortag hatten Aussagen von William Dudley und John Williams, beide ebenfalls einflussreiche Vertreter der Notenbank Fed, darauf schließen lassen, dass die Fed schon im März ein weiteres Mal den Leitzins hochsetzen könnte.

Börsianer werten dies deswegen positiv, weil steigende Zinsen als Zeichen einer robusten amerikanischen Wirtschaft gesehen werden. Hinzu kam eine Firmenumfrage des Institute for Supply Management (ISM), die ein überraschend starkes Wachstum der Industrie zeigt.

An den Finanzmärkten wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im März auf fast 70 Prozent taxiert, nach zuletzt 30 Prozent, wie Daten von Thomson Reuters ergaben. Auslöser waren Äußerungen von führenden Fed-Vertretern.

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  • Für die Finken-Tipps-Anhäger; Achtung bei amerikanischen Kohle-Aktien mit
    denen wir letztes Jahr ordentlich kassiert haben 30% plus 10% Dividende.
    Wir sollten das Boot verlassen Kasse !! Ha Ha Ha

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