Presseschau
Den verrückten Hund absetzen

Die Staatskrise in Libyen beschäftigt die internationale Wirtschaftspresse. Die Leitartikler nehmen das das Verhältnis des Westens zu Gaddafi unter die Lupe und mahnen rasches Handeln an.

Deutschland importiere immerhin zehn Prozent seines Rohölbedarfs aus dem bisher von Gaddafi regierten Wüstenstaat, fast genau zehn Prozent des libyschen Exports. „Mehr hat Gaddafi nur nach Italien exportiert, mit dessen Regierungschef Berlusconi er vielerlei Interessen teilt“, stellt die WirtschaftsWoche fest. Panik sei nicht angesagt. Saudi-Arabien und die Vereinigten Emirate könnten ihren Ölexport für ein paar Wochen steigern, die amerikanischen Ölkonzerne Bestände abbauen und das Öl auf die Reise nach Rotterdam schicken. „Nur wird’s dann teurer.“ Die Schreckensnachrichten aus Libyen beweisen nach Ansicht des Blatts jedoch vor allem eins: auf was für eine problematische Partnerschaft wir uns da eingelassen hätten. Die...

 
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