Presseschau
Mr. Smith zieht gegen Goldman

Die öffentliche Abrechnung eines Top-Bankers mit Goldman Sachs sorgt weltweit für Schlagzeilen. Die Medien zeigen Sympathie mit Greg Smith und taxieren den Milliarden-Verlust von Goldman durch den Abschiedsbrief.
  • 0

Ein scheidender Top-Banker von Goldman Sachs rechnet öffentlich mit den Praktiken der Investmentbank ab. Er beschreibt in einem Gasbeitrag für die New York Times eine Kultur, in der Kunden beispiellos abgezockt werden.

Es gehe nur noch darum, aus jedem Geschäft so viel Geld wie möglich herauszupressen, ohne Rücksicht auf die Interessen der Kunden, kritisiert Greg Smith, Executive Director und Chef des Derivategeschäfts in Europa, Nahost und Afrika. Er werde deshalb nach zwölf Jahren seine Firma verlassen.

Smith benannte auch gleich die Hauptverantwortlichen am von ihm geschilderten Niedergang der Moral: Es sei das Spitzenduo mit CEO Lloyd Blankfein und Chairman Gary D. Cohn.  (Finenews)

Nach Berechnungen von Bloomberg Businessweek  hat Goldman durch diesen Vorfall 2,15 Milliarden Dollar an Börsenwert verloren. Und kommentiert den Vorfall: „Bei allem gebührenden Respekt – neu sind die Vorwürfe nicht.

Kommentare zu " Presseschau: Mr. Smith zieht gegen Goldman"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%