Presseschau
Für die Euro-Zone tickt die Uhr

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Rating-Urteile reißen nicht vom Hocker

Im „Teufelskreis der Ratingurteile“ sieht die Börsen-Zeitung die Eurozone. Eine neue Runde von Herabstufungen durch die Ratingagenturen sei absehbar, aufgrund von schlechten Wachstumsaussichten, Risiken im Bankensystem und Zweifeln, dass die Regierungen z. B. von Italien oder Griechenland die anstehen Herausforderungen meistern. Doch dafür brauche man kein „Ratingexperte“ zu sein. „Die Bonitätswächter geben nur das wieder, was an Unsicherheit im Markt schon vorhanden ist.“ Was aber zu denken gebe, sei die Bedeutung, die den Ratingurteilen beigemessen werde, das führe oftmals zu entsprechend „harschen Marktreaktionen“, die den Zeitpunkt für die erhoffte Kapitalmarktreife der betroffenen Länder sukzessive weiter hinausschiebe.

„Das Ratingurteil wird somit zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung.“ Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, müsse der „Überhöhung der Bonitätseinschätzungen“ ein Ende bereitet werden. „Statt die Ratingurteile zur Basis für die Regulierung zu machen und ihnen damit quasi Gesetzeskraft zu verleihen, müssten die involvierten Institutionen - und auch die Banken - eben eigene Ratingkompetenzen aufbauen“, fordert die Zeitung.

USA verschärfen Spannungen mit China

Vor einem neuen Handelskrieg warnt der britische Economist. Grund zur Sorge sei ein Gesetzesentwurf, der den US-Senat passiert habe und nun ins House of Representatives komme. Der Currency Exchange Rate Oversight Reform Act solle es ermöglichen, Importe mit Ausgleichszöllen zu belegen, wenn die Währung des exportierenden Landes „erheblich missgesteuert“ sei. „Das Gesetz zielt natürlich gegen China. Wenn US-Präsident Barack Obama es auf seinen Schreibtisch bekommt, sollte er sein Veto einlegen“, rät das Blatt. Zum einen widerspreche der Entwurf der US-Handelspolitik der letzten Jahre, in denen Handelsabkommen mit zahlreichen Ländern geschlossen wurden. Zum anderen stufe die WHO „unterbewertete Währungen“ nicht als illegale Subvention ein. „China wäre deshalb mit einer Klage vor der WHO erfolgreich.“ Vor allem aber sei ein solches Gesetz ein schlechtes Signal: Nicht nur würde US-Bürgern der Zugang zu preiswerten China-Importen verwehrt. Es bestehe auch die Gefahr, dass die Spannungen zwischen den USA und China eskalierten - und einen Handelskrieg auslösen könnten.

Russland kopiert das Silicon Valley

Innovation aus Russland ist aus Sicht von Business Week ein neuer Trend, der es wert sei, beobachtet zu werden. Das IT Zentrum Skolkowo - ein Vorort Moskaus, der zu einem „russischen Silicon Valley“ aufgebaut werden soll - vereine Start-Up-Unternehmen, die nun das Silicon Valley in Kalifornien besichtigt hätten, um sich neue Perspektiven anzueignen. „Einige dieser Start-Ups sollte man kennen, denn sie überzeugen mit innovativen, potenziell erfolgreichen Ideen.“ Darunter sei ein Unternehmer, der einen intelligenten Sprachassistenten für Android - ähnlich der Siri-App fürs iPhone - entwickelt habe, ein anderer wolle ermöglichen, dass die in PCs und Laptops eingebauten Webcams für biometrische Zwecke genutzt werden können - zum Beispiel zum sicheren Einloggen in E-Mail-Accounts - , ein weiterer arbeite an einer Software, die Sprachsequenzen in 3D-Animationen umsetze. „So könnte zum Beispiel ein Unfallhergang vor Gericht visualisiert werden.“ Die Macher des Skolkowo-Projekts wollten die Vorteile Russlands nutzen: „Wir haben eine starke Bildung und Forschung, die Start-Ups helfen kann, im internationalen Wettbewerb zu bestehen“, zitiert sie das Blatt.

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  • Zum Konzept passt auch das kontinuierliche >Hinwirken auf eine Abwertung der Ratings für fast alle Mitgliedsstaaten. Finanziell madig und abhängig machen- von der Droge Euro(Subventionen)- bereits ISTZUSTAND! Künstliche Beatmungen für schwache Länder (Griechenland)denen die Luft ausgeht als Drohgebärde für alle anderen.
    Schuldzuweisung im Volk auf verhasste Banken- um im Hintergrund geräuschlos Fäden zu spinnen und diese dann als alternativlos vorzustellen, als Mittel um dem Kapitalismus Einhalt zu bieten. Andere Möglichkeiten von Experten werden abgebügelt und nicht mal ansatzweise aufgegriffen, da diese den Plan durchkreuzen. Das ängstliche Michel denkt an seine Ersparnisse und der Wutbürger ist beruhigt, da es gegen die Banken geht. So wird der alternativlose Vorschlag gerne angenommen. Sollte der Planer selbst in Bedrängnis geraten wird gedruckt, da eine Rezession und Inflation für alle nach diesen Krisen fast als normal angesehen wird. Gleichzeitig bewirkt es eine Anpassung an die anderen Mitgliedsländer und die Diskrepanz ist nicht mehr so groß. Es wäre das Ende unserer Demokratie und die Unterdrückung von Völkern, denen wir alle unseren mit Macht gefüllten Hut aufsetzen.

    Hoffe für mich und alle anderen, dass dies nur eine erahnte Fantasie ist und kluge weitsichtige Menschen in unserem Land hier die Umkehr schaffen.

  • Die Planung der CDU wurde doch bereits mit Namen des Kommissars in einem RP Artikel v. 12.10.2011 veröffentlicht. Wieso halten Sie sich in Ihrem Artikel
    so zurück?
    Hier wortwörtliche Auszüge des Artikels der mir vorliegt, Veröffentlichung im Netz nicht verfügbar-warum auch immer?!
    Überschrift: Ein Deutscher soll EU-Präsident werden-
    Der Pro - Europa Flügel CDU will beim Parteitag in Leipzig ein Bekenntnis für mehr Europa durchsetzen:
    Danach soll die EU zu einer Europäischen Konföderation mit eigenem Präsidenten entwickelt werden. Die CDU wird darauf hinwirken, dass der erste EU Präsident aus Deutschland kommt. Das geht aus einem internen Papier der 34 EU Abgeordneten aus dem Europa-Parlament hervor, das unserer Zeitung vorliegt. Die Autoren Elmar Brok und Werner Langen wollen es heute vorstellen. Fernziel: Die Ämter von Ratspräsident Rompuy und Kommissionschef Barroso sollen zu einem MÄCHTIGEN Eu-Präsidenten zusammengelegt werden, der die Executive und die Gipfeltreffen leitet. Er soll sich seine
    "Regierungsmannschaft" die Kommissare selbst aussuchen können. BISHER BESTIMMEN DIE MITGLIEDSSTAATEN WER KOMMISSION IN BRÜSSEL WIRD.
    Währungs-Kommissar Olli Rehn soll nach Juncker neuer Chef der Euro Gruppe werden. Er soll eine Art Sparkommissar sein, der Schuldensünder (Mitgliedsländer) vor dem Europäischen Gerichtshof verklagen kann.

    Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe könnte das unglaubliche Geschehen in ein Konzept passen.

  • Ausgerechnet die Politiker, welche uns den Mist eingebrockt haben, seit Jahren davon wussten und es nicht ernst nahmen, wollen jetzt innerhalb von 8 Tagen eine tragfähige Lösung haben???

    Mein Gott, wie naiv muss man sein!
    Der Euro spaltet Europa!
    Der Euro war und ist eine Totgeburt!
    Politischer Wahnsinn, nur getragen von den sogenannten "Politeliten" führt die Bevölkerung in's Desaster.

    Wir wollen weder eine antidemokratische Bürokratenkrake namens EU noch diesen Euro.

    Rette sich wer kann - es könnte schneller gehen, als man denkt. Auch hier mitlesen:

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/10/28158/

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