Betrugsprozess in Frankfurt
Ein ganz spezielles Geschäftsmodell

PremiumMit 3D-Druckern in Flughafenhallen wollten mehrere Geschäftsleute angeblich Millionen verdienen. Anleger gaben Hunderttausende Euro – und verloren alles. Nun müssen sich die Hintermänner wegen Betrugs verantworten.

FrankfurtWenn Anlageberater betagten Kunden Wertpapiere von High-Tech-Start-ups verkaufen wollen, ist meist Vorsicht geboten. Das wäre auch den Senioren zu raten gewesen, die zwischen 2014 und 2015 Anleihen der britischen Robotprint Ltd. über zwei damalige Frankfurter Postbank-Mitarbeiter kauften. Fast 340.000 Euro steckten mehrere Anleger im Alter zwischen 76 und 101 Jahren in die dubiose Gesellschaft. Nun müssen sich die Hintermänner vor dem Landgericht Frankfurt wegen Anlagebetrugs verantworten. Ein Prozess gegen die Banker soll bald folgen.

Das Geschäftsmodell, das die drei Angeklagten in den Broschüren und auch noch vor der vorsitzenden Richterin Heike Polster anpreisen, klingt abenteuerlich. Sie wollten 3D-Drucker in...

 
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