EU-Aktionsplan für Verbraucherschutz
Mehr Auswahl für die Konsumenten

PremiumDie EU-Kommission will den Zugang zu Finanzdienstleistungen im EU-Ausland erleichtern und legt dazu einen Zwölf-Punkte-Aktionsplan vor. Für Verbraucher dürfte damit nicht nur das Reisen leichter werden.

BrüsselDie Bank verweigert den Privatkredit, die Autoversicherung gewährt keinen Schadensfreiheitsrabatt, der Online-Versandhändler versteckt im Preis hohe Devisenumtauschgebühren: Verbraucher stoßen häufig auf Probleme dieser Art, wenn sie im EU-Ausland ein Finanzgeschäft tätigen. Bisher hätten nur sieben Prozent aller Konsumenten schon einmal in einem anderen EU-Staat ein solches Geschäft abgeschlossen, klagt die EU-Kommission. Das will die Brüsseler Behörde ändern und legt dazu kommende Woche einen „Aktionsplan für Verbraucherfinanzgeschäfte“ vor. Das 16-seitige Papier liegt dem Handelsblatt vor. Die Kommission kündigt darin für die kommenden zwei Jahre insgesamt zwölf Maßnahmen an, um Hürden im Binnenmarkt für Finanzdienstleistungen abzubauen. Die Kommission erhofft sich davon...

 
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