Extrakosten für TAN-Sms
BGH schränkt Banken bei Gebühren ein

Der BGH hat die Gebührenpraxis einiger Banken heute eingeschränkt: So darf eine Bank nicht grundsätzlich Geld kassieren, wenn sie eine SMS mit einer Transaktionsnummer (TAN) an Kunden verschickt.

BerlinBanken und Sparkassen dürfen ihren Kunden den Versand einer Transaktionsnummer (TAN) per SMS nur dann extra berechnen, wenn diese Nummer beim Online-Banking auch tatsächlich für einen Zahlungsauftrag verwendet wird. Das geht aus einem am Dienstag verkündeten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor. Nicht zulässig ist es beispielsweise, pauschal zehn Cent für jede verschickte SMS zu kassieren – die TAN muss auch eingesetzt werden.

In dem Fall hatten die Verbraucherzentralen eine Kreissparkasse verklagt. Dort kostete das Online-Konto zwei Euro im Monat. Jede SMS-TAN sollte nach Darstellung der Verbraucherschützer noch einmal zehn Cent kosten. Das wäre nach dem Karlsruher Urteil nicht zulässig....

 
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