IPO-Prospektstreit vor Gericht
Telekom-Aktionäre geben nicht auf

PremiumVor 16 Jahren brachte die Deutsche Telekom das dritte Aktienpaket an die Börse, dann brach der Kurs ein. Aktionäre hoffen noch immer auf Schadenersatz. Ab Donnerstag wird der Fall wieder vor Gericht verhandelt.

FrankfurtWenn Wolfgang Philipp über den Telekom-Schadenersatzprozess spricht, klingt noch immer Stolz in seiner Stimme durch: „Ich war der Einzige, der den entscheidenden Prospektfehler gefunden hat“, sagt der inzwischen 83-jährige Rechtsanwalt aus Mannheim. Der Anlegerprozess ist sein letzter Fall. Es geht um den sogenannten „dritten Börsengang“ der Deutschen Telekom aus dem Jahr 2000. Damals hatten die Bonner Mitte des Jahres Anteilsscheine zum Ausgabepreis von 66,50 Euro je Aktie verkauft. Doch die Freude der Anleger währte nicht lange, wenn sie zum Zug gekommen waren. Schon bald brach der Kurs ein und erreichte im September 2001 seinen Tiefpunkt bei 14,50 Euro...

 
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